Warum ich schreibe

Schreiben ist strukturiertes Denken, heißt es. Und genau das ist der Grund, der mich zu diesem Blog geführt hat. Ich möchte nicht nur im Moment leben, sondern meinen Alltag und mein Leben bewusst wahrnehmen und reflektieren. Ich möchte Gedanken aufschreiben und ihnen dadurch eine klare Form geben – statt sie an den Alltag zu verlieren.
Aber warum öffentlich? Es gibt der Sache eine gewisse Ernsthaftigkeit, eine Verbindlichkeit. Es sind mehr als zwei Sätze eines Tweets, der in der gleichen Sekunde, in der er abgesetzt wurde, durch die schiere Flut an Nachrichten und Neuigkeiten schon wieder in Vergessenheit gerät.
Deshalb gibt es diesen Blog auch bewusst ohne Social Media. Kein Algorithmus entscheidet, ob ein Text gelesen wird – und kein Like-Zähler darüber, ob es sich gelohnt hat, ihn zu schreiben. Ich schreibe für Menschen, nicht für Maschinen. Warum das im KI-Zeitalter wichtiger denn je ist, habe ich hier aufgeschrieben. Wer lesen möchte, findet den Blog per RSS oder abonniert ihn per Mail. Oldschool, ja. Aber ehrlich.
Dieser Blog soll mein persönlicher Speicher sein: ein Ort für meine Gedanken, für meine Interessen. Der Name ist dabei Programm: Ein Cache ist ein lokaler Speicher – schneller Zugriff, persönlich, nicht irgendwo in der Cloud. Vielleicht entsteht daraus Positives. Auf jeden Fall aber werde ich gezwungen, meine Komfortzone zu verlassen und mich aktiv mit meinen Gedanken auseinanderzusetzen.
Dafür soll dieser Blog, dieser persönliche Cache, da sein. Ich freue mich auf diese Reise und hoffe, du begleitest mich.