Privacy by Design

Privacy by Design - warum ich deine Daten nicht will

Ich schätze meine Privatsphäre – und respektiere die der anderen. Nicht aus Prinzip, sondern weil ich das Gefühl schlicht nicht mag, dass jemand zu viel über mich weiß. Das eigentliche Problem sind dabei nicht die kleinen Datensätze, die einzelne Webseiten oder Dienstleister von mir haben. Es sind die großen, unsichtbaren Datensätze, die durch Verbindungen im Hintergrund entstehen, von wenigen verwaltet und an den Meistbietenden verkauft werden. Ich möchte selbst bestimmen, was ich wem von mir preisgebe – und genau das ist auch der Grund, warum ich personalcache.de überhaupt betreibe.

Was mich an vielen Webseiten stört

Ich verstehe bis heute nicht, warum so viele Webseiten – auch persönliche Blogs ohne jedes kommerzielle Interesse – so viele Daten ihrer Besucher sammeln. Vermutlich aus Unwissenheit, oder einfach „weil man das halt so macht". Dabei ist es technisch längst kein Hexenwerk mehr, eine Seite datenschutzfreundlich zu betreiben. Viele dieser Funktionen sind nicht nur unnötig, sie verlangsamen die Seite und beeinträchtigen die Nutzererfahrung. Und für die Funktionen, die tatsächlich sinnvoll sind, gibt es in den meisten Fällen datenschutzfreundliche Alternativen – man muss nur bereit sein, etwas länger zu suchen.

Wie ich diesen Blog gestalte

Wer meine Artikel kennt, weiß: Ich mag es minimalistisch. Das gilt für Tools und Apps genauso wie für diesen Blog selbst. Mein Grundsatz lautet auch hier: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

In der Praxis bedeutet das: keine unnötigen externen Ressourcen, keine unnötigen Cookies, kein nerviges Zustimmungsbanner, kein Social Media. Ich will deine Daten nicht. Personalcache.de läuft als statische Seite – keine Seite mit dutzenden Plugins, die im Hintergrund nach Hause telefonieren, sondern ein schlankes Set-up, das genau das tut, was es soll: Inhalte ausliefern.

Ich habe bewusst keine Funktionen implementiert, die unnötige Daten sammeln oder externe Ressourcen laden, über die ich keine Kontrolle hätte. Datenschutz ist hier von Grund auf eingebaut – nichts, das du als Leser aktiv einfordern müsstest. Das lässt sich übrigens auch von außen überprüfen, zum Beispiel über Scanner wie diesen (Dr. DSGVO) oder diesen (Blacklight) hier.

Das Ergebnis

Ein leichtgewichtiger, schneller Blog ohne Schnickschnack und Datensammelei. Kein Cookie-Banner, der dich beim ersten Besuch begrüßt. Keine Tracker, die deinen Weg durchs Internet verfolgen. Und ein ruhiges Gefühl auf beiden Seiten: Ich muss mir keine Gedanken über eine aufgeblähte Datenschutzerklärung machen – und du weißt: Hier gibt es nur mich und die mehr oder weniger interessanten Artikel.

Das ist mein Verständnis von Privacy by Design