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    <title>Personal [Cache]</title>
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    <updated>2026-03-04T20:15:08+01:00</updated>
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        <name>Felix</name>
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        <title>Hey Signal, wir müssen reden</title>
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            <name>Felix</name>
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        <updated>2026-03-04T18:50:07+01:00</updated>
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                    Als die EU mit dem Digital Markets Act (DMA) große Plattformen wie Meta dazu verpflichtet hat, sich ab 2024 für die Zusammenarbeit mit anderen Messengern zu öffnen, war das für mich ein echter Grund zur Freude. Ich hatte kurz zuvor angefangen, Signal ernsthaft zu nutzen,&hellip;
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                <div>Als die EU mit dem Digital Markets Act (DMA) große Plattformen wie Meta dazu verpflichtet hat, sich ab 2024 für die Zusammenarbeit mit anderen Messengern zu öffnen, war das für mich ein echter Grund zur Freude.</div>
<div> </div>
<div>Ich hatte kurz zuvor angefangen, Signal ernsthaft zu nutzen, und mein naives Ich ging davon aus: Bald werde ich auch mit denjenigen, die aus Bequemlichkeit nicht bereit sind, Signal zu installieren, zumindest über Umwege kommunizieren können.</div>
<div> </div>
<div>Denkste. Der Netzwerkeffekt ist ein Ar***, der mich seit Jahren dazu bringt, WhatsApp auf meinem Telefon zu behalten.</div>
<div> </div>
<div>Gut zwei Jahre später, Anfang 2026, ist diese Interoperabilität immer noch keine gelebte Realität. Und das liegt nicht an fehlender Umsetzung von WhatsApp – Meta hat tatsächlich geliefert: Im November 2025 startete WhatsApp in Europa erste Interoperabilitäts-Tests mit den Messengern BirdyChat und Haiket. Der Rollout für weitere Apps soll folgen. Das Problem sitzt woanders: Es fehlt der Wille von Signal, Threema und Co., sich überhaupt zu beteiligen.</div>
<div> </div>
<div>Das Paradoxe daran: Der DMA zwingt die Großen, sich für die Kleinen zu öffnen – aber die Kleinen werden nicht gezwungen, das Angebot anzunehmen. Aus rechtlicher Sicht ist das in Ordnung, da Signal und Threema die Gatekeeper-Schwelle des DMA nicht erreichen. Aus Nutzerperspektive ist es trotzdem frustrierend.</div>
<div> </div>
<div>Besonders skurril wird es, wenn man sich ansieht, was technisch unter der Haube steckt: WhatsApp <a href="https://signal.org/blog/whatsapp-complete/" title="Signal-Protokoll in WhatsApp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">setzt seit 2016 auf das Signal-Protokoll</a> zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – dasselbe Protokoll, das Signal selbst entwickelt hat. Sicher, Datenschutz und Privatsphäre lassen sich nicht auf ein Verschlüsselungsprotokoll reduzieren. Aber an fehlender technischer Kompatibilität auf der Protokollebene kann die Ablehnung jedenfalls nicht liegen.</div>
<div> </div>
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<div>Ich zolle Signal Respekt. Ich liebe die App, nutze sie täglich, und ich freue mich, dass Sicherheit und Privatsphäre dort keine Kompromissthemen sind. Aber mal ehrlich: Wäre Interoperabilität nicht genau die Chance, denjenigen, die es möchten, eine echte Alternative zu bieten? Bequemlichkeit und Netzwerkeffekt wären keine Argumente mehr – wer Signal nutzen will, könnte es tun, ohne auf Kontakte verzichten zu müssen, die bei WhatsApp bleiben. Niemand würde gezwungen, Nachrichten an WhatsApp-Nutzer zu senden.</div>
<div> </div>
<div>Die Frage der Messenger-Wahl wird umso drängender, je mehr Nutzerdaten von den großen Plattformen zum Training ihrer KI-Modelle gesammelt und ausgewertet werden. Wer weiß schon, wo die Reise hingeht? Echte Alternativen sind also wichtiger denn je.</div>
<div> </div>
<div>Ich wünsche mir eine Welt, in der ich die App eines großen Anbieters löschen kann und trotzdem erreichbar bleibe – auch wenn das bedeutet, dass gelegentlich Nachrichten über deren Infrastruktur laufen (läuft darüber nicht ohnehin das halbe Internet?). Es wäre so einfach, wenn Nachrichten zwischen Messengern so selbstverständlich funktionieren würden wie SMS – plattformunabhängig. </div>
<div> </div>
<div>Solange Signal, Threema und Co. an ihrer Entscheidung festhalten, wird am Ende nur einer wirklich davon profitieren: die großen Plattformen, die ohnehin schon schwer zu verdrängen sind.</div>
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        <title>Warum ich schreibe</title>
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            <name>Felix</name>
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        <updated>2026-03-04T18:32:25+01:00</updated>
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                    Schreiben ist strukturiertes Denken, heißt es. Und genau das ist der Grund, der mich zu diesem Blog geführt hat. Ich möchte nicht nur im Moment leben, sondern meinen Alltag und mein Leben bewusst wahrnehmen und reflektieren. Ich möchte Gedanken aufschreiben und ihnen dadurch eine klare&hellip;
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                <div>Schreiben ist strukturiertes Denken, heißt es. Und genau das ist der Grund, der mich zu diesem Blog geführt hat. Ich möchte nicht nur im Moment leben, sondern meinen Alltag und mein Leben bewusst wahrnehmen und reflektieren. Ich möchte Gedanken aufschreiben und ihnen dadurch eine klare Form geben – statt sie an den Alltag zu verlieren.</div>
<div> </div>
<div>Aber warum öffentlich? Es gibt der Sache eine gewisse Ernsthaftigkeit, eine Verbindlichkeit. Es sind mehr als zwei Sätze eines Tweets, der in der gleichen Sekunde, in der er abgesetzt wurde, durch die schiere Flut an Nachrichten und Neuigkeiten schon wieder in Vergessenheit gerät.</div>
<div> </div>
<div>Deshalb gibt es diesen Blog auch bewusst ohne Social Media. <a href="https://personalcache.de/seo-warum-ich-meinen-blog-nicht-fuer-suchmaschinen-schreibe/" title="Warum ich meinen Blog nicht für Suchmaschinen schreibe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kein Algorithmus</a> entscheidet, ob ein Text gelesen wird – und kein Like-Zähler darüber, ob es sich gelohnt hat, ihn zu schreiben. Ich <a href="https://personalcache.de/humans-txt-hallo-hier-schreibt-ein-mensch/" title="humans.txt - Hallo, hier schreibt ein Mensch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schreibe für Menschen</a>, nicht für Maschinen. Wer lesen möchte, findet den Blog per <a href="/feed" title="RSS" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RSS</a> oder abonniert ihn per <a href="https://newsletter.personalcache.de/" title="Newsletter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mail</a>. Oldschool, ja. Aber ehrlich.</div>
<div> </div>
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<div>Dieser Blog soll mein persönlicher Speicher sein: ein Ort für meine Gedanken, für meine Interessen. Der Name ist dabei Programm: Ein Cache ist ein lokaler Speicher – schneller Zugriff, persönlich, nicht irgendwo in der Cloud. Vielleicht entsteht daraus Positives. Auf jeden Fall aber werde ich gezwungen, meine Komfortzone zu verlassen und mich aktiv mit meinen Gedanken auseinanderzusetzen. </div>
<div> </div>
<div>Dafür soll dieser Blog, dieser persönliche Cache, da sein. Ich freue mich auf diese Reise und hoffe, du begleitest mich.</div>
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<div class="pc-nav-next"><span class="pc-nav-label">Weiter →</span> <a href="/hey-signal-wir-muessen-reden/">Hey Signal, wir müssen reden</a></div>
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        <title>Von WordPress zu Publii – Publii installieren und einrichten  - #2 des Guides</title>
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            <name>Felix</name>
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        <updated>2026-03-01T18:00:00+01:00</updated>
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                    Der zweite Teil des Guides Dies ist der zweite Artikel des Guides „Bloggen mit Publii", in dem ich meinen Wechsel von Wordpress zu Publii dokumentiere. Nachdem ich im ersten Teil die Gründe für den Wechsel von Wordpress zu Publii erläutert habe, werden wir uns in&hellip;
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                <div class="series-intro-v2">
<div class="series-intro-body">
<h2 id="mcetoc_1jil5k3ckgo">Der zweite Teil des Guides</h2>
<br>
<p>Dies ist der zweite Artikel des <a href="https://personalcache.de/guide-bloggen-mit-publii/" title="Guide Bloggen mit Publii" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guides</a> „Bloggen mit Publii", in dem ich meinen Wechsel von Wordpress zu Publii dokumentiere. Nachdem ich im <a href="https://personalcache.de/von-wordpress-zu-publii/" title="ersten Teil" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ersten Teil</a> die Gründe für den Wechsel von Wordpress zu Publii erläutert habe, werden wir uns in diesem Teil der Installation und Einrichtung von Publii widmen. Es wird also praktisch. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du deine erste Internetseite einrichtest und die wichtigsten Einstellungen vornimmst.</p>
</div>
<div class="series-intro-footer">
<div class="series-intro-label"><span class="series-part-badge">Teil 2</span> der Serie <a class="series-name" href="/guide-bloggen-mit-publii/">Bloggen mit Publii</a></div>
</div>
<details class="series-toc">
<summary>Alle Teile des Guides <span class="toc-chevron">▶</span></summary>
<ol>
<li><a href="/ankuendigung-artikelserie-bloggen-mit-publii/">Ankündigung – Was dich erwartet</a><span style="margin-left: auto;"><span class="badge done" style="font-size: 10px;">✓</span></span></li>
<li><a href="/von-wordpress-zu-publii/">Teil 1 – Von WordPress zu Publii</a><span style="margin-left: auto;"><span class="badge done" style="font-size: 10px;">✓</span></span></li>
<li class="current"><a href="/guide-bloggen-mit-publii-publii-installieren-und-einrichten/">Teil 2 – Installation und Setup</a><span style="margin-left: auto;"><span class="badge active" style="font-size: 10px;">Aktuell</span></span></li>
<li class="dim"><a href="#">Teil 3 – Themes und Designanpassungen</a><span style="margin-left: auto; font-size: 11px; color: #8b90a0;">Geplant</span></li>
<li class="dim"><a href="#">Teil 4 – Veröffentlichung der eigenen Seite</a><span style="margin-left: auto; font-size: 11px; color: #8b90a0;">Geplant</span></li>
<li class="dim"><a href="#">Teil 5 – SEO-Einstellungen</a><span style="margin-left: auto; font-size: 11px; color: #8b90a0;">Geplant</span></li>
<li class="dim"><a href="#">Teil 6 – Plugins und weitere Funktionen</a><span style="margin-left: auto; font-size: 11px; color: #8b90a0;">Geplant</span></li>
<li class="dim"><a href="#">Teil 7 – Technische Feinheiten. .htaccess, robots.txt &amp; Co richtig einrichten</a><span style="margin-left: auto; font-size: 11px; color: #8b90a0;">Geplant</span></li>
</ol>
</details></div>
<p>Das Schöne an Publii ist: Der Einstieg ist wirklich einfach. Der Einrichtungsaufwand ist im Vergleich zu Wordpress deutlich geringer. Also, lass uns loslegen!</p>
<nav   class="post__toc">
<h2><span>Inhalt</span><button class="post__toc-toggle">Ausklappen</button></h2>
<ol>
<li><a href="#mcetoc_1jidk112g2i">Was du für eine Installation von Publii brauchst</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jidl7ig760">Publii herunterladen und installieren</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jidl7ig761">Das Interface kennenlernen</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jidl7ig762">Die Seiteneinstellungen kennenlernen</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jil5k3ckgp">Offline-Arbeiten bedeutet Freiheit</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jil8mqcbic">Fazit: Die Einrichtung ist kinderleicht</a></li>
</ol>
</nav>
<h2 id="mcetoc_1jidk112g2i">Was du für eine Installation von Publii brauchst</h2>
<p>Das ist einfach: einen Computer, der mit Windows, Mac oder Linux läuft. Und eine Internetverbindung. Fertig. Mit diesen Voraussetzungen kannst du sofort starten. Wenn dein Computer läuft, läuft also auch Publii. Das ist einer der größten Vorteile gegenüber klassischen CMS-Systemen.</p>
<p>Sofern du deine Website später online stellen möchtest (davon gehe ich mal aus – wozu das Ganze sonst?), brauchst du natürlich noch ein Hosting. <span style="font-size: inherit;">Ein No-Brainer 🤯 - dazu folgt später ein eigener Teil in diesem Guide.</span></p>
<h2 id="mcetoc_1jidl7ig760">Publii herunterladen und installieren</h2>
<p>Auch das geht fix. Einfach auf <a href="https://getpublii.com" title="getpublii.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">getpublii.com</a> gehen, passende Plattform auswählen, herunterladen, installieren. Fertig. </p>
<p>Publii ist Open-Source, daher findest du auf <a href="https://github.com/GetPublii/Publii" title="Github" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Github</a> alle Inhalte, falls du den Quellcode vor der Installation selbst überprüfen möchtest. Ein klares Plus gegenüber proprietären Lösungen.</p>
<p>Zur Orientierung: Für <strong>Windows</strong> gibt es einen <code>.exe</code>-Installer, für <strong>macOS</strong> eine <code>.dmg</code>-Datei, und für <strong>Linux </strong>stehen <code>.deb</code>, <code>.rpm</code> und <code>.AppImage</code> zur Verfügung. </p>
<h2 id="mcetoc_1jidl7ig761">Das Interface kennenlernen</h2>
<p>Jetzt wird es endlich konkret. Nachdem du die Software installiert und das erste Mal geöffnet hast, siehst du folgende Oberfläche, über die du deine erste Website erstellen kannst:</p>
<figure class="post__image post__image--center"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://personalcache.de/media/posts/24/01_Publii_Guide_Einrichtung_a.png" alt="Startoberfläche von Publii. Screenshot der Software Publii. (C) TidyCustoms." width="798" height="599" sizes="(min-width: 720px) 603px, calc(85.75vw + 16px)" srcset="https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/01_Publii_Guide_Einrichtung_a-xs.webp 320w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/01_Publii_Guide_Einrichtung_a-sm.webp 480w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/01_Publii_Guide_Einrichtung_a-md.webp 768w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/01_Publii_Guide_Einrichtung_a-xl.webp 1200w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/01_Publii_Guide_Einrichtung_a-xxl.webp 1600w">
<figcaption>Startoberfläche von Publii. Screenshot der Software Publii. (C) TidyCustoms.</figcaption>
</figure>
<p>Publii unterstützt übrigens mehrere Websites in einer Installation – praktisch, wenn du wie ich mehr als einen Blog betreibst.</p>
<p>Nachdem du einen Namen und ein Symbol vergeben hast – das Symbol wird lediglich innerhalb der Software genutzt und hat nichts mit dem eigentlichen Favicon deiner Website zu tun – wird deine erste Website erstellt. Das Publii-Interface ist übersichtlich aufgebaut: Links die Navigation mit allen Bereichen, die du täglich brauchst, oben rechts drei Punkte für die Softwareeinstellungen.</p>
<p>Das sieht dann so aus:</p>
<figure class="post__image post__image--center"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://personalcache.de/media/posts/24/001_Publii_Guide_Einrichtung_a-2.png" alt="Publii-Oberfläche. Screenshot der Software Publii. (C) TidyCustoms." width="1616" height="1200" sizes="(min-width: 720px) 603px, calc(85.75vw + 16px)" srcset="https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/001_Publii_Guide_Einrichtung_a-2-xs.webp 320w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/001_Publii_Guide_Einrichtung_a-2-sm.webp 480w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/001_Publii_Guide_Einrichtung_a-2-md.webp 768w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/001_Publii_Guide_Einrichtung_a-2-xl.webp 1200w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/001_Publii_Guide_Einrichtung_a-2-xxl.webp 1600w">
<figcaption>Publii-Oberfläche. Screenshot der Software Publii. (C) TidyCustoms.</figcaption>
</figure>
<p>Das Wichtigste für den Start sind die in den roten Rechtecken gekennzeichneten Einstellungen. Ich würde zunächst auf die Softwareeinstellungen (die drei Punkte oben rechts) gehen, um Einstellungen zur Sprache (Standard ist Englisch, Deutsch muss installiert werden) und zum Speicherort der Webseiten-Daten vorzunehmen.</p>
<figure class="post__image post__image--center"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://personalcache.de/media/posts/24/10_Publii_Guide_Einrichtung_a-2.png" alt="Menü für Softwareeinstellungen. Screenshot der Software Publii. (C)TidyCustoms." width="298" height="435" sizes="(min-width: 720px) 603px, calc(85.75vw + 16px)" srcset="https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/10_Publii_Guide_Einrichtung_a-2-xs.webp 320w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/10_Publii_Guide_Einrichtung_a-2-sm.webp 480w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/10_Publii_Guide_Einrichtung_a-2-md.webp 768w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/10_Publii_Guide_Einrichtung_a-2-xl.webp 1200w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/10_Publii_Guide_Einrichtung_a-2-xxl.webp 1600w">
<figcaption>Menü für Softwareeinstellungen. Screenshot der Software Publii. (C)TidyCustoms.</figcaption>
</figure>
<p><strong>Sprache umstellen</strong>: Publii kommt standardmäßig auf Englisch. Deutsch muss separat installiert werden – das geht aber in wenigen Sekunden direkt über die Spracheinstellungen in der App.</p>
<p><strong>Speicherort der Website-Daten festlegen</strong>: Hier bestimmst du, wo Publii deine Website-Daten lokal ablegt. Standardmäßig wählt Publii einen Systemordner – wer seine Daten lieber an einem selbst gewählten Ort oder auf einer externen Festplatte speichern möchte, stellt das hier ein. Besonders praktisch, wenn du Wert auf lokale Backups legst.</p>
<figure class="post__image post__image--center"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://personalcache.de/media/posts/24/11_Publii_Guide_Einrichtung_a.png" alt="Speicherort der Webseite einstellen. Screenshot der Software Publii. (C) TidyCustoms." width="992" height="310" sizes="(min-width: 720px) 603px, calc(85.75vw + 16px)" srcset="https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/11_Publii_Guide_Einrichtung_a-xs.webp 320w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/11_Publii_Guide_Einrichtung_a-sm.webp 480w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/11_Publii_Guide_Einrichtung_a-md.webp 768w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/11_Publii_Guide_Einrichtung_a-xl.webp 1200w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/11_Publii_Guide_Einrichtung_a-xxl.webp 1600w">
<figcaption>Speicherort der Webseite einstellen. Screenshot der Software Publii. (C) TidyCustoms.</figcaption>
</figure>
<!-- NEWSLETTER -->
<div> </div>
<div>Anschließend kannst du zurück zur Seite gehen und dich an die Einstellungen deiner neuen Webseite machen.</div>
<h2 id="mcetoc_1jidl7ig762">Die Seiteneinstellungen kennenlernen</h2>
<p>Über die Seiteneinstellungen (kleine Erinnerung: in dem linksseitigen Menü zu finden) nimmst du grundsätzliche Konfigurationen zu deiner Seite vor. Ich empfinde diesen Bereich als besonders stark, weil Publii hier vieles mitbringt, für das man bei WordPress erst nach Plugins suchen müsste.</p>
<p>Zu den wichtigsten Bereichen gehören:</p>
<p><strong>SEO-Einstellungen</strong> – Hier hast du unter anderem die Möglichkeit, die Indexierung durch Suchmaschinen zu steuern und das Crawlen durch KI-Bots zu blockieren. Letzteres ist ein Feature, das ich sehr schätze und das zeigt, wie aktuell Publii weiterentwickelt wird.</p>
<p><strong>URL-Einstellungen</strong> – Du kannst die Linkstruktur deiner Website anpassen, URLs „aufhübschen" und Präfixe für Beiträge und Tags setzen. Für SEO und Lesbarkeit nicht unwichtig.</p>
<p><strong>Sitemap</strong> – Publii generiert die Sitemap automatisch. Hier bestimmst du, welche Inhalte darin auftauchen sollen – Posts, Seiten, Tags, Autoren.</p>
<p><strong>Datenschutzeinstellungen</strong> – Sofern du YouTube- oder Vimeo-Videos einbindest oder ein Cookie-Banner benötigst, findest du die entsprechenden Optionen hier. Für DSGVO-konforme Blogs ein wichtiger Bereich.</p>
<p><strong>RSS- und JSON-Feed</strong> – wähle aus, welcher Feed erzeugt werden soll und welche Inhalte darin erscheinen. Für alle, die eine Newsletter-Integration oder Feed-Reader-Unterstützung planen.</p>
<p><strong>Website-Geschwindigkeit</strong> – einer der stärksten Bereiche. Hier kannst du Lazy Load aktivieren, HTML und CSS komprimieren und die automatische Umwandlung von Bildern in das WebP-Format einschalten. Alles Dinge, für die man bei WordPress oft auf kostenpflichtige Plugins angewiesen ist – hier einfach ein Haken.</p>
<figure class="post__image post__image--center"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://personalcache.de/media/posts/24/03_Publii_Guide_Einrichtung_a.png" alt="Seiteneinstellungen. Screenshot der Software Publii. (C) TidyCustoms." width="985" height="630" sizes="(min-width: 720px) 603px, calc(85.75vw + 16px)" srcset="https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/03_Publii_Guide_Einrichtung_a-xs.webp 320w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/03_Publii_Guide_Einrichtung_a-sm.webp 480w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/03_Publii_Guide_Einrichtung_a-md.webp 768w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/03_Publii_Guide_Einrichtung_a-xl.webp 1200w ,https://personalcache.de/media/posts/24/responsive/03_Publii_Guide_Einrichtung_a-xxl.webp 1600w">
<figcaption>Seiteneinstellungen. Screenshot der Software Publii. (C) TidyCustoms.</figcaption>
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<h2 id="mcetoc_1jil5k3ckgp">Offline-Arbeiten bedeutet Freiheit</h2>
<p>Was mich an Publii von Anfang an begeistert hat: Ich kann jederzeit arbeiten, unabhängig davon, ob gerade Internet verfügbar ist oder nicht. Beiträge schreiben, Entwürfe speichern, Designänderungen vornehmen, die Vorschau aufrufen – alles funktioniert lokal. Erst wenn ich auf „Synchronisieren" klicke, wird eine Verbindung nach außen aufgebaut.</p>
<p>Das klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit, ist es aber nicht. Wer schon einmal im Zug oder im Café an einem WordPress-Artikel geschrieben hat und plötzlich kein WLAN hatte, weiß, was ich meine. Mit Publii ist das schlicht kein Thema. Außerdem mag ich die Vorstellung, dass meine Daten lokal auf meinem Rechner liegen – und nicht auf irgendeinem Server, auf den ich keinen wirklichen Einfluss habe.</p>
<h2 id="mcetoc_1jil8mqcbic">Fazit: Die Einrichtung ist kinderleicht</h2>
<p>Das war nicht schwer, oder?</p>
<p>Wir haben Publii installiert, unsere erste Website angelegt und die wichtigsten Einstellungen vorgenommen. Damit steht die Grundlage. Im nächsten Teil des Guides zeige ich dir, wie du ein Theme auswählst, installierst und an deine Vorstellungen anpasst. Themes sind der schnellste Weg, deiner Website ein professionelles Erscheinungsbild zu geben – und Publii bietet dafür einige gute Optionen.</p>
<!-- SERIEN-HINWEIS -->
<p class="pc-serie">👉 Teil 2 von <a href="https://personalcache.de/guide-bloggen-mit-publii/" title="Bloggen mit Publii">Bloggen mit Publii</a> <!-- SERIEN-HINWEIS ENDE --></p>
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<p> </p>
<pre>Ein kleines Dankeschön geht an das Publii-Team, das mir erlaubt hat, zu Demonstrationszwecken Screenshots der Software - (C) TidyCustoms - für meine Artikel zu verwenden. Außerdem ein kurzer Hinweis: Ich bin weder offiziell mit Publii verbunden noch verdiene ich Geld mit diesem Blog. Das ist ein reines Hobby, und die Artikel dieser Serie spiegeln die persönliche Meinung eines einfachen Nutzers wider.</pre>
<p> </p>
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        <title>humans.txt - Hallo, hier schreibt ein Mensch</title>
        <author>
            <name>Felix</name>
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        <updated>2026-02-24T15:26:45+01:00</updated>
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                <![CDATA[
                        <img src="https://personalcache.de/media/posts/23/PC_09_humans.txt.webp" alt="humans.txt - Hallo, hier schreibt ein Mensch" />
                    Im Web gibt es unzählige Dateien, die für Maschinen geschrieben wurden. Die robots.txt für Suchmaschinen und Crawler, die .htaccess als Konfigurationsdatei für Webserver und die sitemap.xml als Inhaltsverzeichnis die den Crawlern hilft, die eigene Seite zu verstehen und zu katalogisieren. Alle haben ihren Zweck - aber&hellip;
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                    <p><img src="https://personalcache.de/media/posts/23/PC_09_humans.txt.webp" class="type:primaryImage" alt="humans.txt - Hallo, hier schreibt ein Mensch" /></p>
                <p>Im Web gibt es unzählige Dateien, die für Maschinen geschrieben wurden. Die <code>robots.txt</code> für Suchmaschinen und Crawler, die <code>.htaccess</code> als Konfigurationsdatei für Webserver und die <code>sitemap.xml</code> als Inhaltsverzeichnis die den Crawlern hilft, die eigene Seite zu verstehen und zu katalogisieren. Alle haben ihren Zweck - aber wo bleibt der Mensch?</p>
<h2>Eine Initiative für die menschliche Seite des Webs - und ein bisschen für Nerds 🤓</h2>
<p>Dafür gibt es die <code>humans.txt</code>. Dabei handelt es sich im eine <a href="https://humanstxt.org/DE" title="Initiative humas.txt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative</a>, die die Menschen hinter einer Webseite zeigen soll. Wer hat an der Erstellung mitgewirkt? Was wird hier eigentlich gezeigt? Zudem lässt die Datei Raum für kleine Eastereggs. </p>
<h2>Wie wird die Datei erstellt?</h2>
<p>Die Datei ist eine einfach <code>.txt</code>-Datei und liegt im Root-Verzeichnis einer Website. Sie ist dort für jeden einfach erreichbar – einfach <code>/humans.txt</code> an eine beliebige Domain anhängen, und schon siehst du, ob jemand sie gepflegt hat.</p>
<div><br>
<div>Anders als die <code>robots.txt</code> gibt es für die <code>humans.txt</code> keine festen Regeln, die eingehalten werden müssen.</div>
<div>
<p>Einen kleinen technischen Hinweis noch: Die Datei sollte als UTF-8 gespeichert werden, damit Sonderzeichen korrekt dargestellt werden. Und E-Mail-Adressen lieber weglassen oder kaschieren – die ziehen Spam an.</p>
<p>Optional lässt sich die Datei auch im head der Website verlinken:</p>
<p><code><span class="token token">&lt;</span><span class="token token">link</span> <span class="token token">rel</span><span class="token token attr-equals">=</span><span class="token token">"</span><span class="token token">author</span><span class="token token">"</span> <span class="token token">href</span><span class="token token attr-equals">=</span><span class="token token">"</span><span class="token token">/humans.txt</span><span class="token token">"</span> <span class="token token">/&gt;</span></code></p>
</div>
</div>
<h2>Warum das Ganze?</h2>
<div>Um eine schöne Initiative zu unterstützen. Um den Spaß beim Bloggen nicht zu kurz kommen zu lassen. Um Menschen zu zeigen, wer hinter einer Seite steht. Probiere das Ganze gerne auf meinem Blog aus: <a href="/humans.txt" title="personalcache.de/humans.txt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">personalcache.de/humans.txt</a>.</div>
<div> </div>
<div>Ein weiteres cooles Beispiel ist übrigens die <code>netflix.com/humans.txt</code> Seite. Die kreativen Köpfe dort haben sich echt Mühe gegeben 🙃 </div>
<div> </div>
<div>Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte: Es gibt auch die <code>security.txt</code>, die Sicherheitsforschern und Nutzenden zeigt, wie sie Schwachstellen einer Website melden können. Gleiches Prinzip, anderer Zweck – und ebenfalls einen eigenen Artikel wert.</div>
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        <title>F*** SEO - Warum ich meinen Blog nicht für Suchmaschinen schreibe</title>
        <author>
            <name>Felix</name>
        </author>
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        <updated>2026-02-23T15:52:53+01:00</updated>
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                        <img src="https://personalcache.de/media/posts/22/08_F_SEO.webp" alt="Warum ich meinen Blog nicht für Suchmaschinen schreibe" />
                    Ich schreibe meine Texte nicht für Suchmaschinen. Keine Keyword-Analysen, keine Wettbewerbsanalysen. Kein WDF*IDF. WTF? Das Internet ist von Menschen für Menschen geschaffen worden. Inhalte sollen Menschen dienen – nicht für Maschinen optimiert sein. Das Internet ist voll von Artikeln, die nach Schema F funktionieren: gleicher&hellip;
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                    <p><img src="https://personalcache.de/media/posts/22/08_F_SEO.webp" class="type:primaryImage" alt="Warum ich meinen Blog nicht für Suchmaschinen schreibe" /></p>
                <p>Ich schreibe meine Texte nicht für Suchmaschinen. Keine Keyword-Analysen, keine Wettbewerbsanalysen. Kein WDF*IDF. WTF?</p>
<p>Das Internet ist <a href="https://personalcache.de/humans-txt-hallo-hier-schreibt-ein-mensch/" title="humans.txt - Hallo, hier schreibt ein Mensch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von Menschen für Menschen</a> geschaffen worden. Inhalte sollen Menschen dienen – nicht für Maschinen optimiert sein. Das Internet ist voll von Artikeln, die nach Schema F funktionieren: gleicher Ton, gleicher Inhalt, gleiche Struktur, gleicher Bullshit. Ich schreibe ohne Schere im Kopf. Ich entscheide, was hier steht. Nicht Google. Nicht irgendein Plugin, das mir vorgibt, wie meine Texte auszusehen haben.</p>
<p>Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich habe versucht, diesen Blog technisch einwandfrei aufzusetzen – und ja, das spielt auch im technischen SEO eine Rolle. Aber nicht deshalb. Sondern weil mir das Spaß macht. Weil ich glaube, dass technisch saubere Seiten auch von Lesern geliebt werden - das Gleiche gilt übrigens auch für Seiten, die <a href="https://personalcache.de/privacy-by-design/" title="Privacy by Design" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ohne unnötige Datensammellei</a> auskommen. Und natürlich stecke ich in manchen Artikeln ein FAQ rein – aber nicht, weil Suchmaschinen sie lieben, sondern weil sie dem Leser einen Mehrwert bringen.</p>
<p>Vielleicht werden einige meiner Artikel deswegen nicht gefunden. Vielleicht kommen weniger Leser. Dumm gelaufen. Aber was soll's – wenn die, die hier sind, gerne hier sind, reicht mir das vollkommen.</p>
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        <title>Privacy by Design</title>
        <author>
            <name>Felix</name>
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            <category term="Privacy"/>
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        <updated>2026-02-22T21:50:25+01:00</updated>
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                        <img src="https://personalcache.de/media/posts/21/06_Privacy_by_Design.webp" alt="Privacy by Design" />
                    Privacy by Design - warum ich deine Daten nicht will Ich schätze meine Privatsphäre – und respektiere die der anderen. Nicht aus Prinzip, sondern weil ich das Gefühl schlicht nicht mag, dass jemand zu viel über mich weiß. Das eigentliche Problem sind dabei nicht die&hellip;
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                    <p><img src="https://personalcache.de/media/posts/21/06_Privacy_by_Design.webp" class="type:primaryImage" alt="Privacy by Design" /></p>
                <h2><strong>Privacy by Design - warum ich deine Daten nicht will</strong></h2>
<p>Ich schätze meine Privatsphäre – und respektiere die der anderen. Nicht aus Prinzip, sondern weil ich das Gefühl schlicht nicht mag, dass jemand zu viel über mich weiß. Das eigentliche Problem sind dabei nicht die kleinen Datensätze, die einzelne Webseiten oder Dienstleister von mir haben. Es sind die großen, unsichtbaren Datensätze, die durch Verbindungen im Hintergrund entstehen, von wenigen verwaltet und an den Meistbietenden verkauft werden. Ich möchte selbst bestimmen, was ich wem von mir preisgebe – und genau das ist auch der Grund, warum ich <em>personalcache.de</em> überhaupt betreibe.</p>
<h2><strong>Was mich an vielen Webseiten stört</strong></h2>
<p>Ich verstehe bis heute nicht, warum so viele Webseiten – auch persönliche Blogs ohne jedes kommerzielle Interesse – so viele Daten ihrer Besucher sammeln. Vermutlich aus Unwissenheit, oder einfach „weil man das halt so macht". Dabei ist es technisch längst kein Hexenwerk mehr, eine Seite datenschutzfreundlich zu betreiben. Viele dieser Funktionen sind nicht nur unnötig, sie verlangsamen die Seite und beeinträchtigen die Nutzererfahrung. Und für die Funktionen, die tatsächlich sinnvoll sind, gibt es in den meisten Fällen datenschutzfreundliche Alternativen – man muss nur bereit sein, etwas länger zu suchen.</p>
<h2><strong>Wie ich diesen Blog gestalte</strong></h2>
<p>Wer meine Artikel kennt, weiß: Ich mag es minimalistisch. Das gilt für Tools und Apps genauso wie für diesen Blog selbst. Mein Grundsatz lautet auch hier: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. </p>
<p>In der Praxis bedeutet das: keine unnötigen externen Ressourcen, keine unnötigen Cookies, kein nerviges Zustimmungsbanner, kein Social Media. Ich will deine Daten nicht. <em>Personalcache.de</em> läuft als statische Seite über <a href="https://personalcache.de/guide-bloggen-mit-publii/" title="Guide - Bloggen mit Publii" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Publii</a> – keine Seite mit dutzenden Plugins, die im Hintergrund nach Hause telefonieren, sondern ein schlankes Set-up, das genau das tut, was es soll: Inhalte ausliefern.</p>
<p>Ich habe bewusst keine Funktionen implementiert, die unnötige Daten sammeln oder externe Ressourcen laden, über die ich keine Kontrolle hätte. Datenschutz ist hier von Grund auf eingebaut – nichts, das du als Leser aktiv einfordern müsstest. Das lässt sich übrigens auch von außen überprüfen, zum Beispiel über Scanner wie <em><a href="https://dr-dsgvo.de/webseiten-check/" title="Dr. DSGVO Webseiten Check" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesen (Dr. DSGVO)</a></em> oder <em><a href="https://themarkup.org/blacklight" title="Blacklight Scanner" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesen (Blacklight)</a></em> hier.</p>
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<h2><strong>Das Ergebnis</strong></h2>
<p>Ein leichtgewichtiger, schneller Blog ohne Schnickschnack und Datensammelei. Kein Cookie-Banner, der dich beim ersten Besuch begrüßt. Keine Tracker, die deinen Weg durchs Internet verfolgen. Und ein ruhiges Gefühl auf beiden Seiten: Ich muss mir keine Gedanken über eine aufgeblähte Datenschutzerklärung machen – und du weißt: Hier gibt es <a href="https://personalcache.de/humans-txt-hallo-hier-schreibt-ein-mensch/" title="humans.txt - Hallo, hier schreibt ein Mensch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nur dich</a>, mich und die mehr oder weniger interessanten Artikel.</p>
<p>Das ist mein Verständnis von <i>Privacy by Design</i>. </p>
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        <title>Abos nerven: Abhängigkeit dank Subscription Economy </title>
        <author>
            <name>Felix</name>
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        <updated>2026-02-22T21:30:23+01:00</updated>
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                        <img src="https://personalcache.de/media/posts/20/07_Abos_nerven.webp" alt="Abos nerven" />
                    In den letzten Jahren haben Dienste mit Abomodellen wie Netflix, Spotify und Amazon Prime eine immer größere Verbreitung gefunden, insbesondere im digitalen Kontext. Abonnements bieten sowohl für Unternehmen als auch für Kunden Vorteile. Laut einer Deloitte-Studie erhöhen Abomodelle die Kundenbindung und verschaffen den Unternehmen eine&hellip;
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                <p>In den letzten Jahren haben Dienste mit Abomodellen wie Netflix, Spotify und Amazon Prime eine immer größere Verbreitung gefunden, insbesondere im digitalen Kontext.  Abonnements bieten sowohl für Unternehmen als auch für Kunden Vorteile. Laut einer <a href="https://www.deloitte.com/de/de/Industries/consumer/research/abo-modelle-studie.html" title="Deloitte-Studie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deloitte-Studie</a> erhöhen Abomodelle die Kundenbindung und verschaffen den Unternehmen eine skalierbare Einnahmequelle. Kunden hingegen können die Dienste komfortabel nach ihren individuellen Bedürfnissen nutzen und haben die Möglichkeit, flexibel zu kündigen. Eine Win-win-Situation, oder?</p>
<h2>Das Abo zieht sich durch alle Lebensbereiche</h2>
<p>Abos sind aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Egal, ob es um Unterhaltung (z.B. Spotify, Netflix), Kommunikation (z.B. deinen Mobilfunkanbieter), Apps aller möglichen Art, Videospiele, Mobilität (Deutschlandticket, Uber, E-Scooter), Konsumgüter wie Essensboxen (z.B. HelloFresh), das Fitnessstudio oder sogar Hardware wie dein Smartphone oder Laptop geht. Überall, und ich meine wirklich überall, begegnet uns die <a href="https://stripe.com/de/resources/more/subscription-models-germany" title="Subscription Economy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Subscription Economy</a>.</p>
<h2>Wo ist das Problem?</h2>
<p>Auch wenn Abonnements in einigen Bereichen durchaus vorteilhaft sein können – insbesondere im Konsumbereich wie beim Streaming – nehme ich in letzter Zeit immer häufiger Nachteile wahr, die mit diesem Geschäftsmodell für mich als Kunden einhergehen. Damit bin ich offenbar nicht allein. Immer mehr Nutzer sprechen von sogenannter <em>Subscription Fatigue</em> – einer wachsenden Erschöpfung und Frustration gegenüber der schieren Menge an Abonnements, die sich im Alltag angesammelt haben.</p>
<div> </div>
<p><strong>Nachteil Nr. 1 – Ich besitze nichts</strong></p>
<p>Kündige ich alle Abos – besitze ich weder Musik, Filme noch Serien, kann keine Nachrichten lesen, et cetera.</p>
<div> </div>
<p><strong>Nachteil Nr. 2 – Kaum noch Alternativen</strong></p>
<p>Schaut man bei Software oder Apps nach einem Einmalkauf, wird man häufig enttäuscht. Echte Wahlfreiheit gibt es kaum noch. Doch es gibt auch positive Beispiele, wenn man intensiv genug sucht. Viele Apps oder Dienste meiner Favoriten bieten eine Einmalzahlung als Möglichkeit an.</p>
<div> </div>
<p><strong>Nachteil Nr. 3 – Monatliche Kosten</strong></p>
<p>Die Kosten, die in Summe durch Abonnements entstehen, sind für mich persönlich der größte Nachteil.</p>
<p>Gemäß <a href="https://recurly.com/press/german-consumers-pay/" title="Recurly" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Recurly</a> geben 82 % der Deutschen bis zu 100 Euro pro Monat für Abodienste aus. Die Kosten summieren sich aufgrund der Vielzahl von monatlichen Beiträgen. Regelmäßige Preissteigerungen, versteckte Kosten in intransparenten Verträgen und eingebaute Kündigungsbarrieren schaffen einen Käfig, aus dem es schwer ist, herauszukommen.</p>
<p>Zudem werden nicht selten unfaire Konditionen untergeschoben, ohne, dass der Kunde es bemerkt. Hast du schon einmal einen Mobilfunkvertrag mit einem neuen Smartphone abgeschlossen? Auf den ersten Blick ein verlockender Deal. Schaust du dir die Preisübersicht genauer an, siehst du, welche Summe du monatlich für das Gerät und welche du monatlich für den Mobilfunk bezahlst. Nehmen wir an, dass das Gerät nach 24 Monaten abbezahlt wäre, dein Vertrag aber noch weiterläuft. Eigentlich müsste sich deine monatliche Rate um den Betrag reduzieren, der für dein Gerät vorgesehen wäre. Dies ist aber leider nur bei sehr wenigen Anbietern der Fall.</p>
<p>Mit jedem neuen Abo wird es schwieriger, den Überblick zu behalten. Dies ist inzwischen sogar wissenschaftlich untersucht worden, wie ein Beitrag der <a href="https://www.tilburguniversity.edu/magazine/subscription-economy-research-finds-most-us-are-oversubscribed" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tilburg University</a> zeigt. Auch ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung. Ich glaube, dass diese Tatsache auch Teil des Geschäftsmodells ist. Viele Anbieter kalkulieren damit, dass eine Kündigung vergessen wird, sodass der Kunde brav weiterzahlt.</p>
<p>Wenn es sich nicht vermeiden lässt und ich ein Abo abschließen muss, dann kündige ich in vielen Fällen direkt im Anschluss vorsorglich. Gerade bei Software oder Apps ist dies sehr einfach möglich. So kann ich es nicht vergessen. In allen anderen Fällen richte ich mir Erinnerungen in meinem Kalender ein, damit ich rechtzeitig entscheiden kann, ob ich das Abo noch benötige.</p>
<div> </div>
<p><strong>Nachteil Nr. 4 – Abhängigkeiten</strong></p>
<p>Mir ist Abhängigkeit zuwider. Bei einem Abomodell bin ich aber genau das. Wird der Service eingestellt, verliere ich alle meine Inhalte. Kann ich mir die monatlichen Kosten nicht mehr leisten, verliere ich diese ebenso. Passt dem Anbieter meine Nase nicht oder sperrt die Regierung den Zugang, kann ich den Service nicht nutzen. Diese Liste ließe sich weiter fortführen. </p>
<h2>Abomodelle als Vorteil</h2>
<p>Ein Gedanke, auf den ich zufällig durch einen Reddit-Post gebracht wurde, hat mir jedoch auch einige Vorteile verdeutlicht. Ich besitze zwar streng genommen nichts mehr, muss mir jedoch auch keine Gedanken über Dinge machen, die sich im Laufe der Jahre anhäufen. </p>
<p>Mal ehrlich, wer kennt nicht jemanden, bei dem ein ganzes Regal oder ein Schrank voller alter Filme, Serien, Musik-CDs, Bücher oder Videospiele im Wohnzimmer oder Keller steht? Diese Dinge wurden über Jahre gekauft und (manchmal durchaus liebevoll) gesammelt, nun aber stehen sie herum und verstauben in den meisten Fällen. Durch ein Abo kann ich die Dinge, die ich zurzeit wirklich nutzen möchte, nutzen, ohne sie physisch in meiner Wohnung oder meinem Haus lagern zu müssen. Wenn ich sie nicht benötige, kann ich das Abo kündigen und brauche mir keine Gedanken über die vollen Regale zu machen. Man reist also mit leichtem Gepäck.</p>
<p>Auch ein weiterer Vorteil ist einleuchtend: Wenn ich die Filme und Serien, die Musik, die ich regelmäßig konsumiere, tatsächlich einzeln kaufen müsste, würde ich deutlich mehr Geld ausgeben, als den monatlichen Abopreis. Vorausgesetzt, ich konsumiere nicht immer das Gleiche, sondern auch regelmäßig Neues.</p>
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<h2>Ein Appell an den bewussten Konsum</h2>
<p>Ich persönlich mag keine Abomodelle, weil mir das Gefühl von Abhängigkeit zuwider ist. Das gilt übrigens auch für Abhängigkeiten von Plattformen an sich, wie ich im <a href="https://personalcache.de/hey-signal-wir-muessen-reden/" title="Hey Signal, wir müssen reden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag zur Interoperabilität von Diensten wie WhatsApp</a> schreibe. Geht es um reine Unterhaltung, kann ich mich damit arrangieren. In allen anderen Bereichen, gerade bei Software und Apps, die ich wirklich lange nutzen möchte, überwiegen für mich sehr stark die Nachteile. Wenn ich weiß, dass ich etwas sehr lange oder gar mein Leben lang nutzen möchte, rentiert sich ein Abo unter keinen Umständen. In solchen Fällen suche ich mir eine Alternative, die entweder kostenlos ist oder einen Einmalkauf anbietet.</p>
<p>Beispiel Passwortmanager: Ich weiß, dass ich, solange es Passwörter gibt, auf einen guten Passwortmanager angewiesen bin. Soll ich nun für die nächsten 20 Jahre 5 Euro im Monat, also insgesamt 1200 Euro, ausgeben? Dann nehme ich doch lieber eine kostenlose Open-Source-Software oder etwas, was mich einmalig einen deutlich kleineren Betrag kostet. Mein Passwortmanager hat mich einmalig 30 Euro gekostet, und ich hätte die Grundfunktionen auch kostenlos nutzen können.</p>
<p>Ich plädiere daher für einen bewussten Umgang mit Abos, bei dem ich vor dem Abschluss darüber nachdenke, ob ich das Abo wirklich benötige und ob sich auf langfristige Sicht Alternativen ohne Abonnement nicht mehr lohnen. </p>
<p>Was denkst du? Siehst du Abonnements für dich eher als Vor- oder als Nachteil? Teile mir deine Gedanken dazu gerne mit!</p>
<p> </p>
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        <title>Von WordPress zu Publii – Gründe für den Wechsel, erste Erfahrungen und ein ehrliches Fazit  - #1 des Guides</title>
        <author>
            <name>Felix</name>
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            <category term="Tools"/>
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        <updated>2026-02-20T15:16:41+01:00</updated>
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                    Der Auftakt des Guides Dies ist der erste Artikel des Guides „Bloggen mit Publii", in dem ich meinen Wechsel von WordPress zu Publii dokumentiere. Ich beginne mit den Gründen, die mich zum Wechsel bewogen haben und stelle Vor- und Nachteile von Publii im Vergleich zu&hellip;
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                <div class="series-intro-v2">
<div class="series-intro-body">
<h2>Der Auftakt des Guides</h2>
<br>
<p>Dies ist der erste Artikel des Guides „Bloggen mit Publii", in dem ich meinen Wechsel von WordPress zu Publii dokumentiere. Ich beginne mit den Gründen, die mich zum Wechsel bewogen haben und stelle Vor- und Nachteile von Publii im Vergleich zu Wordpress dar.</p>
</div>
<div class="series-intro-footer">
<div class="series-intro-label"><span class="series-part-badge">Teil 1</span> der Serie <a class="series-name" href="/guide-bloggen-mit-publii/">Bloggen mit Publii</a></div>
</div>
<details class="series-toc">
<summary>Alle Teile des Guides <span class="toc-chevron">▶</span></summary>
<ol>
<li><a href="/ankuendigung-artikelserie-bloggen-mit-publii/">Ankündigung – Was dich erwartet</a><span style="margin-left: auto;"><span class="badge done" style="font-size: 10px;">✓</span></span></li>
<li class="current"><a href="/von-wordpress-zu-publii/">Teil 1 – Von WordPress zu Publii</a><span style="margin-left: auto;"><span class="badge active" style="font-size: 10px;">Aktuell</span></span></li>
<li><a href="/guide-bloggen-mit-publii-publii-installieren-und-einrichten/">Teil 2 – Installation und Setup</a><span style="margin-left: auto;"><span class="badge done" style="font-size: 10px;">✓</span></span></li>
<li class="dim"><a href="#">Teil 3 – Themes und Designanpassungen</a><span style="margin-left: auto; font-size: 11px; color: var(--text-dim);">Geplant</span></li>
<li class="dim"><a href="#">Teil 4 – Veröffentlichung der eigenen Seite</a><span style="margin-left: auto; font-size: 11px; color: var(--text-dim);">Geplant</span></li>
<li class="dim"><a href="#">Teil 5 – SEO-Einstellungen</a><span style="margin-left: auto; font-size: 11px; color: var(--text-dim);">Geplant</span></li>
<li class="dim"><a href="#">Teil 6 – Plugins und weitere Funktionen</a><span style="margin-left: auto; font-size: 11px; color: var(--text-dim);">Geplant</span></li>
<li class="dim"><a href="#">Teil 7 – Technische Feinheiten. .htaccess, robots.txt &amp; Co richtig einrichten</a><span style="margin-left: auto; font-size: 11px; color: var(--text-dim);">Geplant</span></li>
</ol>
</details></div>
<!-- SERIEN-HINWEIS ENDE -->
<p>Es war ein Gefühl, das sich über Monate hinweg aufgebaut hatte: Ich saß vor meinem WordPress-Dashboard und wollte eigentlich nur einen Artikel schreiben – doch stattdessen fand ich mich in der Pflege meines WordPress-Backends wieder und verlor mich in Updates und Optimierungen. Hier noch eine Einstellung vornehmen, dort noch eine kleine Designanpassung auf der Startseite.</p>
<p><a href="https://de.wordpress.org/" title="WordPress.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WordPress</a> hat mich lange begleitet. Ich habe die Software jahrelang genutzt, produktiv und mit echter Überzeugung. Ich kenne das Ökosystem, schätze seine Stärken – und habe trotzdem irgendwann entschieden, dass es für das, was ich hier auf Personal Cache machen möchte, nicht mehr das richtige Werkzeug ist. Zu viele Dinge hatten mich Woche für Woche zunehmend gestört.</p>
<nav   class="post__toc">
<h2><span>Inhalt</span><button class="post__toc-toggle">Ausklappen</button></h2>
<ol>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv419u">WordPress: Große Stärken – und warum es trotzdem nicht mehr passte</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhv1t7vg1">Wartung und Pflege – Aufwand ohne Ende</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhv4i7trc8">Das Plugingeddon - Mehr als zehn Plugins für Dinge, die einfach funktionieren sollten</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv419v">Kostenlos – Wirklich?</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv41a0">Die Aufmerksamkeitsfalle</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv41a1">Datenschutz als Dauerbaustelle</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv41a2">Was bedeutet „statisch" eigentlich?</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv41a3">Publii: Das Desktop-CMS für statische Seiten</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhv4i7trc9">Wer steckt hinter Publii?</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhv4i7trca">Wordpress vs. Publii - ein direkter Vergleich</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv41a4">Datenschutz und Sicherheit by Design</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhucs7ai8">Freiheit beim Hosting</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv41a5">SEO-freundliche Funktionen ab Werk</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhucs7ai9">Themes und Plugins</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhv4i7trcb">Hosting - wie die Seite ins Internet kommt</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv41a6">Gibt es einen Haken? Wann Publii nichts für dich ist</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv41a7">Was ich losgelassen habe – und was ich gewonnen habe</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jhtnmtv41a8">Fazit: Ich bereue nichts – aber lohnt sich der Wechsel auch für dich?</a></li>
</ol>
</nav>
<p>Dieser Artikel ist meine ehrliche Bilanz. Keine Abrechnung. Ich möchte WordPress und seine wunderbare Community nicht verteufeln – im Gegenteil. Lange war es für mich alternativlos. Ich unternehme nur den Versuch zu erklären, warum WordPress für meine Zwecke und für viele persönliche Blogs schlicht überdimensioniert ist – und was ein statisches CMS wie Publii stattdessen leisten kann.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv419u">WordPress: Große Stärken – und warum es trotzdem nicht mehr passte</h2>
<p>Damit keine Missverständnisse aufkommen: WordPress ist beeindruckend. Die Software treibt laut <a href="https://w3techs.com/technologies/details/cm-wordpress" title="W3Techs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">W3Techs</a> rund 43 Prozent aller Websites weltweit an. Was für eine Zahl. Das Ökosystem hat sich über mehr als zwei Jahrzehnte entwickelt, es gibt Tausende Themes und unzählige Plugins für nahezu jeden Anwendungsfall – dazu eine starke Community. Wer eine Frage oder ein Problem hat, wird im Internet garantiert fündig.</p>
<p>Egal ob Blog, Unternehmenswebseite, Onlineshop oder Community-Plattform: Mit WordPress ist man oft bestens bedient. Aber genau da liegt auch das Problem. WordPress wurde für (zu) vieles gebaut – und das merkt man.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhv1t7vg1">Wartung und Pflege – Aufwand ohne Ende</h2>
<p>WordPress vernünftig zu betreiben bedeutet: Regelmäßige Updates sind Pflicht. Der WordPress-Core bekommt neue Versionen. Themes werden ständig aktualisiert. Plugins werden aktualisiert – oder auch nicht, was ein eigenes Problem darstellt. Dazu kommen die PHP-Version auf dem Server, die irgendwann nicht mehr passt, und Datenbank-Backups, die man entweder selbst konfiguriert oder einem weiteren Plugin anvertraut.</p>
<p>Das klingt nach Kleinigkeiten. In der Praxis summiert es sich zu einem kontinuierlichen Wartungsaufwand, der Zeit kostet – Zeit, die ich lieber ins Schreiben investieren würde. Es ist selten ein Tag vergangen, an dem nicht irgendetwas aktualisiert werden musste. Zugegeben: Vieles davon lässt sich automatisieren – aber es bindet dennoch Ressourcen.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhv4i7trc8">Das Plugingeddon - Mehr als zehn Plugins für Dinge, die einfach funktionieren sollten</h2>
<p>Dieser Punkt macht den Unterschied für mich am deutlichsten. Allein für die grundlegende Absicherung und einen ordentlichen Betrieb des Blogs hatte ich mehr als zehn Plugins im Einsatz - jedes davon war für sich genommen notwendig:</p>
<p>Ein Sicherheits-Plugin für das allgemeine härten der Wordpressumgebung , ein SSL-Plugin, zwei Plugins zur Sicherung des Login-Bereichs, Caching (WP Fastest Cache), ein SEO-Plugin (SEOPress), ein Plugin für Backups (All-in-One WP), Bildoptimierung (Converter for Media), zwei Plugins um den Anforderungen der DSGVO genüge zu tun (Disable Emojis, Disable &amp; Remove Google Fonts), ein Anti-Spam-Plugin, und so weiter.</p>
<p>Jedes Plugin muss aktuell gehalten werden. Jedes kann nach eine Update mit einem anderen Pugin oder meinem Theme in Konflikt geraten. Und viele Plugins kosten früher oder später Geld. Das ist kein Vorwurf. Wordpress wurde so gebaut, dass man es für alles einsetzen kann. Alle der Plugins haben einen guten Job gemacht. Aber es kostet Zeit und Geld, sich um die Einrichtung und Pflege zu kümmern. Das wurde mir irgendwann zu viel.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv419v">Kostenlos – Wirklich?</h2>
<p>WordPress ist kostenlos. Das stimmt – für die Software selbst. Wer WordPress produktiv betreiben möchte, kommt um bestimmte Kosten jedoch kaum herum: Premium-Themes und Premium-Plugins schlagen, wie oben bereits angerissen, regelmäßig zu Buche. Backup-Dienste kosten extra. Ein vernünftiges SEO-Tool auch. Und selbst wenn man bereit ist, etwas Geld zu investieren – Einmalkäufe sind selten, häufig kommt man um ein Abo nicht herum. Irgendwann addiert sich das zu einer monatlichen Ausgabe, die für einen persönlichen Blog mit überschaubarem Traffic schwer zu rechtfertigen ist. </p>
<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv41a0">Die Aufmerksamkeitsfalle</h2>
<p>Ich schätze minimalistische Software, die sich auf das Wesentliche konzentriert und den Fokus des Nutzers nicht vom eigentlichen Zweck der Software wegzieht. Im Falle von Wordpress ist das natürlich das Erstellen von Inhalten. Im Grunde ist dies mit der Minimalkonfiguration von Wordpress auch möglich, aber wie beschrieben, benötigt man zwangsläufig einige Plugins. Diese werden im Wordpress-Dashboard verwaltet, welches wirklich mächtig ist. Und genau hier liegt das Problem. Wer schreiben möchte, bekommt stattdessen ein Interface mit Dutzenden Menüpunkten, Widgets, Einstellungen und Benachrichtigungen. Der Plugin-Dschungel verführt zum Basteln: Hier noch eine Funktion hinzufügen, dort noch eine Kleinigkeit optimieren. Man ist beschäftigt – aber nicht mit dem, wofür man eigentlich bloggt.</p>
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<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv41a1">Datenschutz als Dauerbaustelle</h2>
<p>Das ist für mich persönlich besonders relevant. WordPress bindet in der Standardkonfiguration externe Ressourcen ein – Google Fonts, externe Scripts, Emojis, Gravatare, Tracker über Plugins –, ohne dass man es immer sofort bemerkt. Für einen DSGVO-konformen Betrieb braucht es häufig ein Consent-Management-Plugin, eine sorgfältige Prüfung jedes eingesetzten Dienstes und regelmäßige Kontrolle, was tatsächlich nach außen gesendet wird. Das ist machbar, aber es ist Aufwand, der strukturell gar nicht erst entstehen müsste.</p>
<p>Für die meisten, die nicht die Muße haben, sich intensiv mit Datenschutz und der DSGVO auseinanderzusetzen – und wer will das schon? –, ist das eine echte Hürde. Das führt dazu, dass viele WordPress-Seiten datenschutzrechtlich unsauber arbeiten: nicht aus böser Absicht, sondern aus Unwissenheit. Hier lauert übrigens die nächste Kostenfalle - hallo Datenschutzgenerator, hallo Consent-Tool, hallo regelmäßige Ausgabe. Und die meisten dieser Tools sind selbst fehlerhaft, wie dieser <a href="https://dr-dsgvo.de/cookiegeddon-das-versagen-aller-consent-tools/" title="Blogbeitrag Dr. DSGVO" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogbeitrag</a> von Dr. DSGVO zeigt.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv41a2">Was bedeutet „statisch" eigentlich?</h2>
<p>An dieser Stelle lohnt sich ein (wirklich) kurzer Umweg über die Technik.</p>
<p>Wenn du eine WordPress-Seite aufrufst, passiert im Hintergrund Folgendes: Dein Browser schickt eine Anfrage an den Server. Der Server fordert von der Datenbank die entsprechenden Inhalte an, generiert darauf basierend eine Webseite und übermittelt diese anschließend. Das passiert bei jedem einzelnen Seitenaufruf neu. Dieser Prozess ist flexibel und mächtig – aber er ist auch langsam, fehleranfällig und angreifbar. Ein Angreifer, der den richtigen Punkt findet – das Admin-Backend, eine veraltete Plugin-Funktion oder eine Datenbankabfrage –, erlangt schnell direkten Zugang zur laufenden Infrastruktur.</p>
<p>Eine statische Website funktioniert grundlegend anders. Stell dir vor, du gehst in eine Buchhandlung. Wenn dich ein Buch interessiert, nimmst du es einfach aus dem Regal und schaust es dir an. Kein Mitarbeiter muss erst die einzelnen Seiten zusammenfügen und in die richtige Reihenfolge bringen – kein Warten, nichts, was schiefgehen kann. Genauso funktioniert eine statische Internetseite. Sie wird auf deinem Webserver (dem Regal) abgelegt. Wenn du sie aufrufst – so wie du das Buch aus dem Regal nimmst –, liefert der Server einfach die fertigen HTML-Dateien (das Buch) direkt an deinen Browser aus. Kein PHP, keine Datenbank, keine Zwischenschritte.</p>
<p>Das hat weitreichende Konsequenzen: Es gibt weniger Komponenten, die gehackt werden könnten. Keine dynamischen Datenbankabfragen. Und ohne aktive Einbindung von Drittdiensten auch keine Daten, die beim Seitenaufruf erhoben oder weitergeleitet werden. Die Vor- und Nachteile hat Publii <a href="https://getpublii.com/static-vs-dynamic-comparison/" title="GetPublii" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> aufgeführt.</p>
<p>Statische Generatoren wie Hugo, Jekyll, Eleventy oder Astro nutzen dieses Prinzip bereits seit Längerem. Sie sind leistungsfähig, setzen aber häufig technische Kenntnisse voraus. Publii geht einen anderen Weg.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv41a3">Publii: Das Desktop-CMS für statische Seiten</h2>
<p>Publii ist eine Desktop-Anwendung – verfügbar für Windows, macOS und Linux, kostenlos und Open Source. Das Besondere daran: Inhalte werden nicht auf einem Server verwaltet, sondern lokal auf dem eigenen Rechner. Man öffnet Publii, schreibt, konfiguriert, schaut sich die Seite in der Vorschau an – und veröffentlicht sie mit einem Klick. Publii überträgt dann die fertigen HTML-Dateien direkt auf den Hosting-Server.</p>
<div class="gallery-wrapper"><div class="gallery" data-is-empty="false" data-translation="Bilder hinzufügen" data-columns="1">
<figure class="gallery__item"><a href="https://personalcache.de/media/posts/18/gallery/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.29.56.png" data-size="1936x1212"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://personalcache.de/media/posts/18/gallery/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.29.56-thumbnail.webp" alt="Screenshot der Publii-Oberfläche. (c) TidyCustoms." width="768" height="481"></a>
<figcaption>Screenshot der Publii-Oberfläche. (c) TidyCustoms.</figcaption>
</figure>
</div></div>
<p>Was Publii von anderen statischen Generatoren abhebt, ist die Zugänglichkeit. Man braucht kein Terminal, keine Kommandozeile, keinen lokalen Entwicklungsserver – damit käme auch ich nicht klar. Stattdessen gibt es eine übersichtliche grafische Oberfläche, wie man sie aus anderen Anwendungen kennt. Für die Erstellung von Seiten oder Beiträgen stehen drei verschiedene Editoren zur Wahl: ein Block Editor (sehr WordPress-ähnlich), ein Markdown-Editor und ein klassischer WYSIWYG-Editor (What You See Is What You Get – also eine Oberfläche, die den fertigen Artikel direkt so anzeigt, wie er aussehen wird).</p>
<div class="gallery-wrapper"><div class="gallery" data-is-empty="false" data-translation="Bilder hinzufügen" data-columns="1">
<figure class="gallery__item"><a href="https://personalcache.de/media/posts/18/gallery/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.46.24.png" data-size="1935x1212"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://personalcache.de/media/posts/18/gallery/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.46.24-thumbnail.webp" alt="Screenshot des Publii-Editors. (c) TidyCustoms." width="768" height="481"></a>
<figcaption>Screenshot des Publii-Editors. (c) TidyCustoms.</figcaption>
</figure>
</div></div>
<p>Wer technisch versiert ist, findet außerdem umfangreiche Möglichkeiten zur individuellen Anpassung von Themes und HTML-Struktur – wer das nicht möchte, muss es nicht anfassen. Publii lässt einem die Freiheit, alles nach dem eigenen Geschmack anzupassen.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhv4i7trc9">Wer steckt hinter Publii?</h2>
<p>Bevor ich weiter mache, ein kurzer Blick hinter die Kulissen. Denn natürlich stellt man sich die Frage, wem man seine Webseite anvertraut. </p>
<p>Publii wurde 2016 von Bob Mitro und Tomasz Dziuda aus Polen gegründet. Beide haben langjährige Erfahrungen als Entwickler. Die Idee ist simpel: Viele Webseiten werden mit einem CMS betrieben, das für die Anforderungen schlicht überdimensioniert ist. Warum also kompliziert, wenn man es auch einfach halten kann?</p>
<p>DIe Software ist OpenSource, steht unter der GPL-3-Lizenz und hat eine aktive <a href="https://github.com/GetPublii/Publii" title="GitHub-Community Publii" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GitHub-Community</a>. Publii existiert schon seit 10 Jahren. Zudem kann die Software jederzeit kostenlos heruntergeladen und ausprobiert werden - das hat mich überzeugt.</p>
<p>Das schöne: Selbst wenn Publii von heute auf morgen plötzlich nicht mehr funktionieren sollte, liegt deine Seite mit ihren Inhalten auf dem Server deines Hosters. Und funktioniert weiterhin ohne Probleme. Da es keine notwendigen Updates gibt, könnte man die Seite auch einfach Jahre dort liegen lassen - und wenn gewünscht manuelle Veränderungen vornehmen. Die Inhalte gingen also nicht verloren und die Verfügbarkeit wäre sichergestellt.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhv4i7trca">Wordpress vs. Publii - ein direkter Vergleich</h2>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 485.625px;" border="1">
<tbody>
<tr style="height: 48.5625px;">
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Kriterium</td>
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Wordpress</td>
<td style="width: 33.2889%; height: 48.5625px;">Publii</td>
</tr>
<tr style="height: 48.5625px;">
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Sicherheit</td>
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Ohne Plugins und Einstellungen potentiell angreifbar</td>
<td style="width: 33.2889%; height: 48.5625px;">Hoch </td>
</tr>
<tr style="height: 48.5625px;">
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Ladegeschwindigkeit</td>
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Mittel bis Hoch (Abhängig von Theme und Plugins)</td>
<td style="width: 33.2889%; height: 48.5625px;">Sehr hoch</td>
</tr>
<tr style="height: 48.5625px;">
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Datenschutz (DSGVO)</td>
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Manueller Aufwand erforderlich</td>
<td style="width: 33.2889%; height: 48.5625px;">Ja - in der Standardkonfiguration</td>
</tr>
<tr style="height: 48.5625px;">
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Kosten</td>
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Kostenlos</td>
<td style="width: 33.2889%; height: 48.5625px;">Kostenlos</td>
</tr>
<tr style="height: 48.5625px;">
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Hosting</td>
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Datenbank erforderlich</td>
<td style="width: 33.2889%; height: 48.5625px;">einfacher Webserver</td>
</tr>
<tr style="height: 48.5625px;">
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Wartung</td>
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Hoch (Themes, Plugins, Core)</td>
<td style="width: 33.2889%; height: 48.5625px;">Gering (lokale App / lokale Plugins)</td>
</tr>
<tr style="height: 48.5625px;">
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Verfügbarkeit von Plugins &amp; Themes</td>
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Sehr viele - für jeden was dabei</td>
<td style="width: 33.2889%; height: 48.5625px;">Weniger, dafür häufig direkt von Publii entwickelt und gepflegt. Aber auch Community-Plugins / Eigenentwicklungen möglich</td>
</tr>
<tr style="height: 48.5625px;">
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">SEO-Funktionen</td>
<td style="width: 33.2843%; height: 48.5625px;">Basis, Plugins empfohlen</td>
<td style="width: 33.2889%; height: 48.5625px;">Viele ab Werk integriert (Metadaten, Sitemap, WebP-Konvertierung)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 33.2843%;">Offline-Funktionalität</td>
<td style="width: 33.2843%;">Nein</td>
<td style="width: 33.2889%;">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 33.2843%;">Mehrere Autoren / Zusammenarbeit</td>
<td style="width: 33.2843%;">Ja</td>
<td style="width: 33.2889%;">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 33.2843%;">Kommentare</td>
<td style="width: 33.2843%;">Nativ enthalten</td>
<td style="width: 33.2889%;">Nur über externe Dienste</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 33.2843%;">Geräteübergreifende Arbeit</td>
<td style="width: 33.2843%;">Ja</td>
<td style="width: 33.2889%;">Eingeschränkt </td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 33.2843%;">Technische Einstiegshürden</td>
<td style="width: 33.2843%;">Einstieg einfach - aber viele Konfigurationen empfohlen</td>
<td style="width: 33.2889%;">Einstieg einfach, aber technisches Grundverständnis muss vorhanden sein</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv41a4">Datenschutz und Sicherheit by Design</h2>
<p>Publii bindet von sich aus keine externen Dienste ein. Keine Google Fonts, kein Tracking-Script, keine Cookies – solange man sie nicht aktiv hinzufügt. Das bedeutet: Ein erstellter Blog ist laut <a href="https://getpublii.com/privacy-focused/" title="Angabe von Publii" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angabe von Publii</a> in der Standardkonfiguration DSGVO-konform, ohne dass man dafür umfangreiche Einstellungen vornehmen müsste. Es werden keine Cookies gesetzt und keine Trackingcodes eingebaut. Schriften, Medien, Emojis - alles läuft lokal. Die Angaben von Publii habe ich natürlich im Rahmen meiner Möglichkeiten überprüft und kann sie nur bestätigen. Wem – wie ich – Datenschutz wichtig ist, findet schnell Gefallen an der Einfachheit des Systems. Sorgen, ob man irgendwelche Einstellungen vergessen hat und deswegen ein datenschutzrechtliches Problem bekommt, gehören der Vergangenheit an.</p>
<p>Sobald du externe Dienste, z.B. von Google, einbindest, bist du wieder selbst verantwortlich. Publii liefert ein eigenes Consent-Tool, das ich jedoch nicht selbst getestet habe, da es für mich keine Notwendigkeit gibt. Dort kannst du unter anderem einen Hinweis-Banner mit einer Verlinkung auf deine Datenschutzerklärung einbinden, eingebettete Youtube- und Vimeo-Videos blockieren, eingesetzte Cookies auflisten etc. Wenn du spezielle Dienste benötigst, informiere dich im Zweifel vorher oder probiere es an einer Testseite aus.</p>
<p>Auch beim Thema Sicherheit muss man sich weniger Gedanken machen: weniger Konflikte durch unterschiedliche Plugins, weniger Angriffsfläche durch veraltete Software. Sicherheitsrelevante Konfigurationen lassen sich unkompliziert selbst umsetzen – zum Beispiel über die .htaccess-Datei, die direkt im Editor erstellt und bearbeitet werden kann.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhucs7ai8">Freiheit beim Hosting</h2>
<p>Da die fertige Website aus nichts als HTML-, CSS- und Bilddateien besteht, kann sie auf praktisch jedem Server der Welt gehostet werden. Keine Abhängigkeit von einer bestimmten Hosting-Plattform.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv41a5">SEO-freundliche Funktionen ab Werk</h2>
<p>SEO ist ein Begriff, über den früher oder später jeder stolpert, der sich ernsthaft mit Bloggen beschäftigt. Für WordPress gibt es viele Anbieter und Plugins, die die eigene Seite SEO-freundlich gestalten – aber ab Werk wird wenig geboten, und für den Großteil der Plugins muss man bezahlen. Auch hier bietet Publii einen Vorteil: Viele Funktionen, die bei WordPress kostenpflichtig nachgerüstet werden müssen, sind hier bereits enthalten. Bilddateien beispielsweise wandelt Publii automatisch in das SEO-freundliche .webp-Format um – ganz ohne Zutun des Nutzers. Bestimmte Crawler ausschließen? Kein Problem. Durch das einfache Prinzip ist eine statische Seite außerdem pfeilschnell. Ohne, dass man sich um Caching und andere Optimierungen bemühen müsste. Das führt zu extrem schnellen Ladezeiten und hervorragenden Bewertungen von Suchmaschinen. Seht selbst:</p>
<figure class="post__image post__image--center"><img decoding="async" loading="lazy"  src="https://personalcache.de/media/posts/18/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.48.22.png" alt="Werte der Seitenanalyse" width="451" height="101" sizes="(min-width: 720px) 603px, calc(85.75vw + 16px)" srcset="https://personalcache.de/media/posts/18/responsive/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.48.22-xs.webp 320w ,https://personalcache.de/media/posts/18/responsive/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.48.22-sm.webp 480w ,https://personalcache.de/media/posts/18/responsive/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.48.22-md.webp 768w ,https://personalcache.de/media/posts/18/responsive/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.48.22-xl.webp 1200w ,https://personalcache.de/media/posts/18/responsive/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.48.22-xxl.webp 1600w"></figure>
<p>Eine ausführliche Beschreibung von Publii zum Thema SEO findet ihr <a href="https://getpublii.com/seo-performance/" title="Publii SEO" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>. </p>
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<figure class="gallery__item"><a href="https://personalcache.de/media/posts/18/gallery/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.30.34.png" data-size="981x944"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://personalcache.de/media/posts/18/gallery/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.30.34-thumbnail.webp" alt="Eine Übersicht über die SEO-Einstellungen von Publii. Screenshot der Software.(C) TidyCustoms. " width="768" height="739"></a>
<figcaption>Eine Übersicht über die SEO-Einstellungen von Publii. Screenshot der Software.(C) TidyCustoms. </figcaption>
</figure>
</div></div>
<h2 id="mcetoc_1jhucs7ai9">Themes und Plugins</h2>
<p>Publii bietet von Haus aus viele kostenlose Möglichkeiten. Wer Funktionen vermisst oder bestimmte Designs bevorzugt, kann im Publii-Store - ähnlich wie bei Wordpress - Themes und Plugins suchen und installieren. Zugegeben, die Auswahl ist im Vergleich zu Wordpress klein, aber der Großteil der Inhalte wird durch Publii selbst bereitgestellt und gepflegt. Daher muss man sich um Kompatibilität und Aktualität keine Gedanken machen. Einige Zusatzfunktionen kosten Geld, sind aber aus meiner Sicht auch nicht unbedingt notwendig. Zudem können viele der kostenpflichtigen Funktionen von denjenigen, die sich etwas mit der technischen Seite des Bloggens beschäftigen, auch selbst unkompliziert umgesetzt werden. Publii legt euch hier auch keine Steine in den Weg. Wer für Komfortfunktionen bezahlen möchte, kann das machen - muss es aber nicht.</p>
<div class="gallery-wrapper"><div class="gallery" data-is-empty="false" data-translation="Bilder hinzufügen" data-columns="1">
<figure class="gallery__item"><a href="https://personalcache.de/media/posts/18/gallery/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.31.01.png" data-size="981x592"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://personalcache.de/media/posts/18/gallery/Bildschirmfoto-2026-02-20-um-20.31.01-thumbnail.webp" alt="Übersicht über einen Teil der von mir installierten Tools und Plugins. Screenshot der Software. (c) TidyCustoms." width="768" height="463"></a>
<figcaption>Übersicht über einen Teil der von mir installierten Tools und Plugins. Screenshot der Software. (c) TidyCustoms.</figcaption>
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</div></div>
<h2 id="mcetoc_1jhv4i7trcb">Hosting - wie die Seite ins Internet kommt</h2>
<p>Die Frage, die sich jeder stellen muss, der eine Internetseite betreiben möchte. Wo hoste ich meine Seite?</p>
<p>Im Prinzip kann Publii auf jedem einfachen Webserver gehostet werden. Da es sich um statische Dateien handelt, sind die Anforderungen wirklich sehr gering. Ein großer Vorteil, da man sich teures Hosting damit häufig ersparen kann.</p>
<p>In der App selbst stehen verschiedene Optionen zur Auswahl:</p>
<div class="gallery-wrapper"><div class="gallery" data-is-empty="false" data-translation="Bilder hinzufügen" data-columns="1">
<figure class="gallery__item"><a href="https://personalcache.de/media/posts/18/gallery/Bildschirmfoto-2026-02-21-um-04.30.08.png" data-size="1020x980"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://personalcache.de/media/posts/18/gallery/Bildschirmfoto-2026-02-21-um-04.30.08-thumbnail.webp" alt="Serverauswahl bei Publii. Screenshot der Software (c) TidyCustoms." width="768" height="738"></a>
<figcaption>Serverauswahl bei Publii. Screenshot der Software (c) TidyCustoms.</figcaption>
</figure>
</div></div>
<p>Damit dürfte jeder das für sich passende finden. Ich persönlich nutze eine einfache FTP-Verbindung meines Hosters. Einmal eingerichtet - fertig. Die Synchronisierung passiert auf Knopfdruck.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv41a6">Gibt es einen Haken? Wann Publii nichts für dich ist</h2>
<p>Publii ist nicht für jeden die richtige Wahl. Und ich möchte die Einschränkungen nicht kleinreden.</p>
<p>Native <strong>Kommentare</strong> gibt es nicht. Wer eine lebendige Kommentarsektion möchte, muss einen externen Dienst einbinden. Das ist über Plugins wie Commento lösbar, die Publii auch anbietet und unterstützt, aber es ist ein zusätzlicher Schritt – und in den meisten Fällen mit einer externen Abhängigkeit oder Kosten verbunden.</p>
<p>Kein einfaches <strong>kollaboratives Arbeiten</strong> möglich. Publii ist klar auf einen einzelnen Autor ausgelegt. Selbstverständlich könnt ihr manuell Texte von verschiedenen Autoren einfügen, aber paralleles und zeitgleiches Arbeiten ist nur eingeschränkt möglich. Das liegt in der Natur der Sache.</p>
<p>Kein <strong>Gerätewechsel</strong> ohne Aufwand. Publii selbst läuft lokal - und genauso liegen eure Daten, Artikel, Einstellungen auch lokal auf eurem Gerät. Ihr könnt euch natürlich mit Cloud-Anbindungen oder der Backup-Funktion einen Workaround basteln, aber so komfortabel wie mit einer webbasierten Anwendung wie Wordpress wird es nicht funktionieren.</p>
<p>Für mich war die größte Einschränkung der <strong>Newsletter</strong>. Ich möchte hier ehrlich sein: Ich verwende weiterhin eine eigene WordPress-Instanz für den Newsletter. Das liegt aber eher an meinen persönlichen Vorstellungen. Viele Themes bieten eine native Newsletter-Integration und das Einbinden eines Formulars von einem Anbieter wie Brevo oder Mailpoet ist natürlich möglich. Ich möchte für meinen Newsletter allerdings das The-Newsletter-Plugin und die Infrastruktur meines Hosters nutzen, um die vollständige datenschutzrechtliche Kontrolle zu haben – und das lässt sich mit Publii aufgrund der fehlenden Datenbank nicht abbilden.</p>
<p>Wenn du den <strong>FullSite- oder Block-Editor</strong> von Wordpress oder einen <strong>Pagebuilder</strong> wie Elementor nutzt, wirst du zudem feststellen, dass das Design bzw. Theme bei Publii über den Code zwar angepasst werden kann, die Möglichkeiten aber natürlich nicht so mächtig und intuitiv sind wie bei Wordpress. Wenn du also pixelgenaues, modernstes Webdesign mit vielen interaktiven Elementen suchst, würde ich dir eher zu Wordpress raten (es sei denn du bist professioneller Webdesigner und kannst alles selbst coden).</p>
<p>Das zeigt: WordPress ist kein schlechtes Werkzeug – es passt nur nicht für jeden Zweck. Für den Blog selbst: Publii. Für den Newsletter: WordPress. Das ist gelebter Pragmatismus, der aber eine gewisse Bereitschaft erfordert, Kompromisse einzugehen. Das technische Setup ist ein weiterer Punkt. Wer noch nie eine FTP-Verbindung konfiguriert hat oder sich davor scheut, eine HTML-Datei zu öffnen, wird an einzelnen Stellen stolpern. Publii nimmt vieles ab, aber eine gewisse Bereitschaft, sich mit der Technik auseinanderzusetzen, ist Voraussetzung. Das ist keine hohe Hürde – aber es ist eine.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist genau das für mich ein Vorteil: Wer möchte und sich traut, kann buchstäblich <strong>alles</strong> anpassen. Kein Bereich ist gesperrt, kein Code ist versteckt. Themes bestehen aus lesbaren Handlebars-Templates und CSS-Dateien. Wer die Struktur einer Seite verändern möchte, tut es direkt – ohne Plugin, ohne Rätselraten. Ein weiterer Vorteil: Man lernt sehr viel. Die <a href="https://getpublii.com/docs/" title="Dokumentation Publii" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dokumentation</a> von Publii beantwortet viele Fragen. Und wenn man nicht weiterkommt – hey, wir leben im Jahr 2026 – wofür sonst gibt es KI? Ich habe bereits viele Anpassungen vorgenommen, bei denen mich die KI sehr gut unterstützen konnte. </p>
<h2>Import deines Wordpress-Blogs</h2>
<p>Wer möchte, kann die bestehenden Inhalte seines Wordpress-Blogs in die Publii-Anwendung importieren. Publii bringt dafür ein WP-Import-Tool mit, das WordPress-Exporte im WXR-Format (dem XML-Backup-Format von WordPress) verarbeiten kann – ich habe es kurz ausprobiert, aber für mich war ein sauberer Neustart die bessere Wahl. Altes Material, das es wert war, habe ich manuell übertragen. Den Rest habe ich bewusst hinter mir gelassen. Was ich vermisse? Offen gesagt wenig.</p>
<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv41a7">Was ich losgelassen habe – und was ich gewonnen habe</h2>
<p>Das Plugin-Ökosystem für spezifische Anwendungsfälle – Newsletter, wie beschrieben – fehlt mir an einzelnen Stellen. Das war es eigentlich. Dafür habe ich mehr gewonnen, als ich zu Beginn gedacht hätte: Ich öffne Publii, schreibe und veröffentliche. Keine Update-Benachrichtigungen, keine Sicherheitsmeldungen, keine Ablenkung durch hundert Optionen im Dashboard. Die monatlichen Kosten sind gesunken. Kein Premium-Theme für 100 Euro jährlich, kein SEO-Plugin für 60 Euro im Jahr. Ich weiß genau, was auf meiner Seite passiert – weil ich selbst entscheide, was dort passiert. Das Schreiben macht wieder Spaß. Das klingt banal. Aber sollte das nicht der Grund sein, warum wir es tun?</p>
<!-- NEWSLETTER -->
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<!-- NEWSLETTER ENDE -->
<h2 id="mcetoc_1jhtnmtv41a8">Fazit: Ich bereue nichts – aber lohnt sich der Wechsel auch für dich?</h2>
<p>Publii ist das richtige Werkzeug, wenn du einen persönlichen Blog, ein Portfolio oder eine kleine Website betreibst. Wenn dir Datenschutz wichtig ist, du Kontrolle über deine Infrastruktur schätzt und bereit bist, eine kleine technische Lernkurve in Kauf zu nehmen.</p>
<p>Wenn du aufgehört hast, Spaß am Bloggen zu haben, weil die Infrastruktur mehr Aufmerksamkeit bekommt als der Inhalt. WordPress bleibt die bessere Wahl, wenn du einen Shop betreibst, eine Community aufbaust, mit mehreren Autoren zusammenarbeitest oder ein Plugin-Ökosystem brauchst, das Publii in dieser Form nicht bieten kann.</p>
<p>Es gibt kein universell richtiges Werkzeug. Frage dich daher: Wofür bloggst du? In den nächsten Artikeln dieser Serie gehe ich auf die Installation und Einrichtung von Publii ein, zeige, wie Themes konfiguriert werden, und erkläre, wie die Verbindung zu deinem Hosting-Anbieter eingerichtet werden kann.</p>
<!-- SERIEN-HINWEIS -->
<p class="pc-serie">👉 Teil 1 von <a href="https://personalcache.de/guide-bloggen-mit-publii/" title="Bloggen mit Publii">Bloggen mit Publii</a> <!-- SERIEN-HINWEIS ENDE --></p>
<!-- NAVIGATION: ZURÜCK UND WEITER --><nav class="pc-nav">
<div class="pc-nav-prev"><span class="pc-nav-label">← Zurück</span> <a href="/ankuendigung-artikelserie-bloggen-mit-publii/">Ankündigung - Guide "Bloggen mit Publii"</a></div>
<div class="pc-nav-next"><span class="pc-nav-label">Weiter →</span> <a href="https://personalcache.de/guide-bloggen-mit-publii-publii-installieren-und-einrichten/" title="Guide #2 - Installation und Einrichtung">Guide #2 - Installation und Einrichtung</a></div>
</nav><!-- NAVIGATION ENDE -->
<pre>Ein kleines Dankeschön geht an das Publii-Team, das mir erlaubt hat, zu Demonstrationszwecken Screenshots der Software - (C) TidyCustoms - für meine Artikel zu verwenden. Außerdem ein kurzer Hinweis: Ich bin weder offiziell mit Publii verbunden noch verdiene ich Geld mit diesem Blog. Das ist ein reines Hobby, und die Artikel dieser Serie spiegeln die persönliche Meinung eines einfachen Nutzers wider.</pre>
<p> </p>
<!-- FAQ-Bereich -->
<section class="faq-container">
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<!-- ========== FAQ-EINTRAG START ========== --><details class="faq-item">
<summary class="faq-question">Ist Publii kostenlos?</summary>
<div class="faq-answer">
<p>Ja, die Software selbst ist Open Source, genau wie Wordpress kostenlos und ohne versteckte Kosten. Es gibt einen Marktplatz für Premium-Themes und Plugins, aber schon mit der kostenlosen Ausstattung ist Publii für die meisten Zwecke gut ausgestattet.</p>
</div>
</details><!-- ========== FAQ-EINTRAG ENDE ========== --> <!-- ========== FAQ-EINTRAG START ========== --><details class="faq-item">
<summary class="faq-question">Kann ich meine bestehende Wordpress-Seite zu Publii migrieren?</summary>
<div class="faq-answer">
<p>Ja, Publii hat dazu einen eigenen Wordpress-Importer. Du exportierst deine Seite über die Wordpress-Funktion (Werkzeuge&gt;Export) und importierst die Datei in Publii. Deine Beiträge, Seiten und Medien werden übernommen. Bei Funktionen, die in Wordpress von externen Plugins abhängig waren, wird es schwierig. Für mich war ein Neustart die beste Option.</p>
</div>
</details><!-- ========== FAQ-EINTRAG ENDE ========== --> <!-- ========== FAQ-EINTRAG START ========== --><details class="faq-item">
<summary class="faq-question">Ist Publii DSGVO-konform?</summary>
<div class="faq-answer">
<p>Laut Publii ist die Software in der Standardkonfiguration DSGVO-konform. Es werden keine Cookies gesetzt und keine Trackingcodes eingebaut. Schriften, Medien, Emojis - alles läuft lokal. Sobald du externe Dienste, z.B. von Google einbindest, bist du wieder selbst verantwortlich. Publii liefert ein eigenes Consent-Tool, das ich jedoch nicht selbst getestet habe. Wenn du spezielle Dienste benötigst, informiere dich im Zweifel vorher oder probiere es an einer Testseite aus.</p>
</div>
</details><!-- ========== FAQ-EINTRAG ENDE ========== --><!-- ========== FAQ-EINTRAG START ========== --><details class="faq-item">
<summary class="faq-question">Funktioniert Publii auch ohne Internetverbindung?</summary>
<div class="faq-answer">
<p>Publii ist eine Desktopanwendung, die vollständig lokal auf deinem Rechner läuft. Eine Internetverbindung brauchst du nur für den Upload an deinen Server.</p>
</div>
</details><!-- ========== FAQ-EINTRAG ENDE ========== --><!-- ========== FAQ-EINTRAG START ========== --><details class="faq-item">
<summary class="faq-question">Wie aufwändig ist das technische Setup?</summary>
<div class="faq-answer">
<p>Wenn du eine FTP-Verbindung einrichten kannst, kommst du klar. Die Oberfläche ist intuitiv, es gibt eine gute Dokumentation. Wenn du aber möchtest, kannst du alles selbst anpassen. Dann wirst du ohne HTML- und CSS-Kenntnisse (oder einer guten KI) allerdings nicht weiterkommen.</p>
</div>
</details><!-- ========== FAQ-EINTRAG ENDE ========== --></section>
<!-- FAQ-Block Ende-->
<p> </p>
            ]]>
        </content>
    </entry>
    <entry>
        <title>Ankündigung - Guide &quot;Bloggen mit Publii&quot;</title>
        <author>
            <name>Felix</name>
        </author>
        <link href="https://personalcache.de/ankuendigung-artikelserie-bloggen-mit-publii/"/>
        <id>https://personalcache.de/ankuendigung-artikelserie-bloggen-mit-publii/</id>
        <media:content url="https://personalcache.de/media/posts/13/04_Ankundigung_Guide_Publii.webp" medium="image" />
            <category term="Tools"/>
            <category term="Bloggen"/>

        <updated>2026-02-15T11:26:36+01:00</updated>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                        <img src="https://personalcache.de/media/posts/13/04_Ankundigung_Guide_Publii.webp" alt="Bloggen mit Publii" />
                    Jahrelang habe ich beim Bloggen auf WordPress vertraut. Warum auch nicht? Es gibt viele Möglichkeiten, unzählige Themes, die keine Wünsche offenlassen, und Plugins, die darüber hinaus eine schier unendliche Anzahl an zusätzlichen Funktionen bieten. Aber mit den Jahren habe ich mich in genau diesen Möglichkeiten&hellip;
                ]]>
            </summary>
        <content type="html">
            <![CDATA[
                    <p><img src="https://personalcache.de/media/posts/13/04_Ankundigung_Guide_Publii.webp" class="type:primaryImage" alt="Bloggen mit Publii" /></p>
                <p>Jahrelang habe ich beim Bloggen auf <a href="https://wordpress.org" title="WordPress" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WordPress</a> vertraut. Warum auch nicht? Es gibt viele Möglichkeiten, unzählige Themes, die keine Wünsche offenlassen, und Plugins, die darüber hinaus eine schier unendliche Anzahl an zusätzlichen Funktionen bieten.</p>
<p>Aber mit den Jahren habe ich mich in genau diesen Möglichkeiten immer mehr verloren. Die vielen notwendigen Updates, steigende (und vor allem immer wiederkehrende) Kosten für Plugins oder Themes, Sicherheitsbedenken, Datenschutzrisiken und und und. Die Liste könnte ich ewig weiterführen. </p>
<p>Daher habe ich - wie in meinem Beitrag zum <a href="https://personalcache.de/relaunch-des-blogs/" title="Relaunch des Blogs">Relaunch des Blogs</a> bereits geschrieben - gewechselt. Zu <a href="https://getpublii.com" title="Publii" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Publii</a>, einem statischen Seitengenerator, der lokal auf meinem Rechner läuft. Ich benötige keinen Schnickschnack, habe keine monatlichen Abogebühren für zusätzliche Funktionen. Stattdessen habe ich: eine wirklich schnelle und vor allem sichere Seite mit der vollständigen Kontrolle über alle Daten und Funktionen. </p>
<p>In der kommenden <a href="https://personalcache.de/guide-bloggen-mit-publii/" title="Artikelserie Bloggen mit Publii">Artikelserie</a> werde ich meinen Umstieg dokumentieren - von den Gründen für den Umstieg bis zur Einrichtung und Konfiguration von Publii. Für alle, die ihren Blog einfacher und unabhängiger gestalten wollen. </p>
<p><strong>👉 <a href="https://personalcache.de/guide-bloggen-mit-publii/" title="Hier gehts zum Guide">Hier gehts zum Guide</a></strong></p>
<p> </p>
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</nav><!-- NAVIGATION ENDE -->
            ]]>
        </content>
    </entry>
    <entry>
        <title>Kagi - eine bezahlte Suchmaschine</title>
        <author>
            <name>Felix</name>
        </author>
        <link href="https://personalcache.de/kagi/"/>
        <id>https://personalcache.de/kagi/</id>
        <media:content url="https://personalcache.de/media/posts/1/02_Kagi.webp" medium="image" />
            <category term="Tools"/>
            <category term="Privacy"/>

        <updated>2026-02-14T16:00:00+01:00</updated>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                        <img src="https://personalcache.de/media/posts/1/02_Kagi.webp" alt="Kagi Suchmaschine" />
                    Vor gut zwei Jahren bin ich bei der Suche nach einer alternativen Suchmaschine auf einen Anbieter namens Kagi gestoßen. Das Unternehmen aus den USA verfolgt dabei einen anderen Ansatz als die mir bis dahin bekannten Suchmaschinen wie Google oder DuckDuckGo. Man bezahlt einen monatlichen Beitrag&hellip;
                ]]>
            </summary>
        <content type="html">
            <![CDATA[
                    <p><img src="https://personalcache.de/media/posts/1/02_Kagi.webp" class="type:primaryImage" alt="Kagi Suchmaschine" /></p>
                <nav   class="post__toc">
<h2><span>Inhalt</span><button class="post__toc-toggle">Ausklappen</button></h2>
<ol>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot711">Das Unternehmen hinter Kagi</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot712">Transparenz als Alleinstellungsmerkmal</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot713">Dokumentation</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot714">Die wichtigsten Funktionen</a>
<ol>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot715">Funktion 1: Suchen</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot716">Funktion 2: FastGPT</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot717">Funktion 3: KI-Tools des Assistenten</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot718">Weitere Funktionen:</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot719">Privatsphäre und Sicherheit</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot71a">Happy Birthday, Kagi!</a></li>
<li><a href="#mcetoc_1jh40dot71b">Fazit: Für wen sich Kagi (nicht) lohnt</a></li>
</ol>
</nav>
<p>Vor gut zwei Jahren bin ich bei der Suche nach einer alternativen Suchmaschine auf einen Anbieter namens <a href="https://kagi.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kagi</a> gestoßen. Das Unternehmen aus den USA verfolgt dabei einen anderen Ansatz als die mir bis dahin bekannten Suchmaschinen wie Google oder DuckDuckGo. Man bezahlt einen monatlichen Beitrag für die Nutzung des Dienstes. Die Preise variieren dabei zwischen 5 € und 25 € pro Monat, abhängig vom Suchvolumen und genutzten Zusatzdiensten wie einem Übersetzer oder KI. Ich bin kein Freund von <a href="https://personalcache.de/abos-abhaengigkeit-dank-subscription-economy/" title="Subscription Economy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abo-Modellen</a>. Daher empfand ich die Idee als zunächst absurd. Für eine Suchmaschine bezahlen? Das Unternehmen hat selbst eine ausführliche <a href="https://help.kagi.com/kagi/why-kagi/why-pay-for-search.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Begründung</a> auf seiner Internetseite veröffentlicht, die überzeugt:</p>
<p>Wer nicht für die Dienste einer Suchmaschine bezahlt, der bezahlt am Ende mit etwas anderem: Daten, die man über sich preisgibt, und Werbung, die zum Kauf von unnötigen Produkten verleitet. So kommt einem die vermeintlich „kostenlose“ Suchmaschine teurer zu stehen, als man auf den ersten Blick vermutet. Ironischerweise haben das die Gründer von Google, Sergey Brin and Lawrence Page, 1998 selbst folgendermaßen beschrieben:</p>
<blockquote>„The goals of the advertising business model do not always correspond to providing quality search to users… advertising funded search engines will be inherently biased towards the advertisers and away from the needs of the consumers.“</blockquote>
<p>Kagi hat genau diesem Geschäftsmodell den Kampf angesagt. Über den monatlichen Beitrag finanziert sich die Suchmaschine. Die Ergebnisse sind werbefrei, und die Daten über die Nutzung der Suchmaschine werden weder gesammelt noch an den Meistbietenden verkauft. Wer mich kennt, weiß, dass mir das gefällt. Daher versuche ich auch diesen <a href="https://personalcache.de/privacy-by-design/" title="Privacy by Design" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog so datensparsam wie möglich</a> zu betreiben.</p>
<h2 id="mcetoc_1jh40dot711">Das Unternehmen hinter Kagi</h2>
<p>Bei Kagi handelt es sich um ein amerikanisches <a href="https://www.cooleygo.com/faq-delaware-public-benefit-corporations/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Public-Benefit-Unternehmen</a> (PBI), das von <a href="https://vladimir.prelovac.com/">Vladimir Prelovac</a> (Stationen bei GoDaddy und ManageWP) gegründet wurde. Das „advisory board“ besteht mit Raghu Murthi, Dr. Norman Winarsky und Stephen Wolfram aus angesehenen Personen mit unbestreitbarer Erfahrung und Expertise.</p>
<blockquote>
<p>„Kagi is committed to creating a more human-centric and sustainable web that benefits individuals, communities, and society as a whole, with a transparent business model that aligns the incentives of everyone involved.”</p>
</blockquote>
<h2 id="mcetoc_1jh40dot712">Open Source und Transparenz als Alleinstellungsmerkmal</h2>
<p>Ein positiver Punkt ist die ungewohnte Transparenz, die Kagi an den Tag legt. Neben einer <a href="https://help.kagi.com/kagi/company/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ausführlichen Beschreibung</a> des Unternehmens werden auch Informationen zum Finanzierungsmodell sowie <a href="https://kagi.com/stats" target="_blank" rel="noopener noreferrer">detaillierte Statistiken</a> zu Nutzerzahlen und Suchanfragen veröffentlicht. Im Februar 2026 beispielsweise hatte Kagi ca. 65.500 registrierte Mitglieder und es wurden über 1.000.000 tägliche Suchanfragen gezählt. Nicht nur auf organisatorischer Seite wird Transparenz gelebt, auch technische Details, wie die verwendeten Cookies, werden ausführlich erläutert. Letzteres sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein – wir denken an die Vorgaben der DSGVO – ist es aber leider in vielen Fällen immer noch nicht. Kagi ist trotz seines Bezahlmodells OpenSource. Daher kann alles auf der <a href="https://github.com/kagisearch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GitHub-Seite</a> nachvollzogen werden.</p>
<h2 id="mcetoc_1jh40dot713">Dokumentation</h2>
<p>Neben der ausführlichen Beschreibung des eigenen Unternehmens kann Kagi zudem mit einer äußerst umfangreichen <a href="https://help.kagi.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dokumentation</a> punkten, die einzelne Funktionen erläutert und Hintergrundwissen liefert. Die Einarbeitungszeit fällt somit kürzer aus und Nutzer können sich sicher sein, bei Fragen oder Problemen hilfreiche Informationen in der Dokumentation zu finden.</p>
<h2 id="mcetoc_1jh40dot714">Die wichtigsten Funktionen</h2>
<p>Doch genug der schönen Worte, was kann Kagi?</p>
<h3 id="mcetoc_1jh40dot715">Funktion 1: Suchen</h3>
<p>Klingt banal. Ist es eigentlich auch. Oder auch eben nicht. Denn das, was kostenlose Suchmaschinen als Suchergebnisse präsentieren, ist oft durch Algorithmen aufgrund der Kenntnisse über die Suchenden und die kommerziellen Interessen gefiltert. So können Suchergebnisse je nach Standort oder dem individuellen Profil des Nutzenden komplett unterschiedlich aussehen. Das ist kein Geheimnis, sondern wird von den Konzernen als "<em><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Personalized_search" target="_blank" rel="noopener noreferrer">personalisierte Suche"</a></em> bezeichnet. Zudem wird in den Ergebnissen eine Menge Werbung präsentiert. Das alles beeinträchtigt die Qualität der Ergebnisse.</p>
<p>Kagi geht einen anderen Weg. Das macht sich in den Ergebnissen auch rasch bemerkbar. Versucht es selbst, ihr werdet erstaunt sein!</p>
<p>Zudem lässt sich die Suche individuell anpassen. Seiten, die man mag oder nicht mag, können in den Ergebnissen höher oder tiefer gerankt werden. Mit den Linsen* können Ergebnisse anhand ihrer Intention gefiltert werden. Wer etwa Suchergebnisse aus akademischen Quellen wünscht, kann das einstellen. Es gibt noch sehr viel mehr Möglichkeiten. Sie alle aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Ihr seht aber, dass Kagi einiges zu bieten hat.</p>
<h3 id="mcetoc_1jh40dot716">Funktion 2: FastGPT</h3>
<p>Meine zweitliebste Funktion. Stellt Kagi eine Frage und ihr erhaltet ChatGPT-artige, hochwertige Antworten. Das Gute: Die Antworten sind immer mit Quellenangaben versehen, sodass die Informationen überprüft werden können. Ich habe die Funktion bisher ausgiebig getestet und diese auch mit der direkten Nutzung von ChatGPT verglichen, Kagi war in seinen Antworten immer deutlich präziser und aufgrund der Quellenangaben auch deutlich transparenter.</p>
<h3 id="mcetoc_1jh40dot717">Funktion 3: KI-Tools des Assistenten</h3>
<p>2025 kommt kein Dienst mehr ohne <a href="https://personalcache.de/wenn-ki-ein-eigenleben-entwickelt/" title="Wenn KI ein Eigenleben entwickelt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI-Tools</a> aus. Kagi ist da keine Ausnahme, hebt sich aber auch hier mit seinem <em><a href="https://help.kagi.com/kagi/ai/assistant.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Assistenten</a></em> von der Konkurrenz ab. Neben der Suchfunktion können auch KI-Modelle zur Recherche, zum Chatten oder zum Coden genutzt werden. Je nach gewähltem Abo stehen die (Top-)Modelle aller großen Anbieter wie ChatGPT, Claude, Mistral oder Gemini zur Verfügung. Die Modelle lassen sich sogar innerhalb eines Chats wechseln. Starte ich einen Chat mit ChatGPT, möchte dann aber doch lieber Claude für die Folgeaufgabe nutzen, stelle ich den Dienst im Chat einfach um. Fertig.</p>
<p>Die Inhalte der Chats werden laut Kagi nicht zu Trainingszwecken genutzt und es werden keine persönlichen Daten von euch an die Anbieter der KI-Modelle übertragen:</p>
<blockquote>
<p>„When you use the Assistant by Kagi, your data is never used to train AI models (not by us or by the LLM providers), and no account information is shared with the LLM providers.“ </p>
</blockquote>
<h3 id="mcetoc_1jh40dot718" class="wp-block-heading has-small-font-size">Weitere Funktionen:</h3>
<p>Übersetzer. Karten. Small Web-Suche.</p>
<p class="has-text-align-center">Was will man mehr?</p>
<h2 id="mcetoc_1jh40dot719">Privatsphäre und Sicherheit</h2>
<p>Um Kagi nutzen zu können, sind ein Kundenkonto sowie eine Anmeldung vor jeder Nutzung Pflicht. Das ist logisch, wenn man bedenkt, dass Kagi die zahlenden Nutzer zuordnen muss, um die – je nach Abo – entsprechenden Funktionen freizuschalten. Das weckt – zumindest ist es bei mir so gewesen – Bedenken bezüglich des Datenschutzes. Woher weiß ich, dass Kagi meine Suchanfragen nicht trackt und sie meiner Person zuordnet? Wenn es das täte, wäre es sogar noch genauer als Google – dort muss man sich vor der Nutzung nicht anmelden.</p>
<p>Kagi verspricht, keine Protokolle über die Suchanfragen anzulegen:</p>
<blockquote>
<p>„Let us reiterate that we do not log searches or in any way tie them to an account. We simply have no incentive to do it. Our business model is to sell subscriptions, not user data.“</p>
</blockquote>
<p>Kagi empfiehlt zudem selbst, zur Registrierung eine E-Mail-Adresse zu nutzen, die keine Rückschlüsse auf die eigene Identität zulässt.</p>
<p>Um den Bedenken von datenschutzbewussten Nutzern zu begegnen, hat Kagi den <em>Privacy Pass</em> ins Leben gerufen. Mit dieser Funktion wird nach Aktivierung für jede Session ein Token generiert, mit dem das System das Vorhandensein eines gültigen Abos, nicht jedoch die individuelle Nutzung der Suchmaschine nachvollziehen kann. Die theoretische Möglichkeit einer Protokollierung wird technisch verhindert:</p>
<blockquote>
<p><strong>„Privacy Pass</strong> is a powerful privacy feature that allows you to use Kagi Search without revealing your identity. When enabled, it lets you perform searches anonymously while still verifying that you’re a valid Kagi subscriber. Think of it as a digital token system – similar to getting tokens at an arcade, where once you have them, you can use the services without showing your ID each time.“</p>
</blockquote>
<p>Für die Sicherheit der genutzten IT-Systeme hat Kagi 2022 zudem einen <a href="https://blog.kagi.com/security-audit" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Audit</a> durch das unabhängige Unternehmen <a href="https://www.illumant.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Illumant</a> durchführen lassen.</p>
<h2 id="mcetoc_1jh40dot71a" class="wp-block-heading">Happy Birthday, Kagi!</h2>
<p>Kagi feiert 2025 übrigens seinen dritten Geburtstag. Der Gründer des Unternehmens war kürzlich in dem <a href="https://timetable.manton.org/2025/05/29/episode-vladimir-prelovac.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Podcast</a> von <a href="https://www.manton.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Manton Reece</a> zu Gast, in dem er über Kagi berichtete. Hineinhören lohnt sich!</p>
<h2 id="mcetoc_1jh40dot71b" class="wp-block-heading">Fazit: Für wen sich Kagi (nicht) lohnt</h2>
<p>Die Frage ist nicht, für wen sich Kagi lohnt. Die Frage ist, für wen es sich nicht lohnt. Meiner Meinung nach ausschließlich für die, die wirklich nur gelegentlich etwas „googeln“ (hey, das Wort habe ich bewusst gewählt, so merken wir, wie tief dieses Unternehmens bereits in unser Leben integriert ist) und denen es dabei egal ist, dass die Ergebnisse einiges an Werbung enthalten. Man sollte sich bewusst sein, dass man als Nutzer selbst die Ware ist.</p>
<p>Für diejenigen unter uns, die bewusst mit ihren Daten umgehen, Wert auf hochwertige Suchergebnisse legen und noch den ein oder anderen Zusatzdienst wie FastGPT, den Übersetzer oder eine KI benutzen würden, kann ich den Dienst vorbehaltlos empfehlen.</p>
<p>Guter Service kostet Geld. Fragen wir uns, wen wir bezahlen wollen.</p>
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